März2020

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Bild des Monats: März

Dienstag, 29. November 2011

haben fertig…

Nach über 170 Angeltagen ist meine Saison 2011 vorbei. Der frühe Kälteeinbruch hat unsere Gewässer früher als sonst mit seiner eisigen Hand bedeckt. Schon seit mehr als 14 Tagen konnte ich trotz intensiver Versuche keinen Rüssler mehr überreden an Land zu kommen und somit berühmt zu werden. Und somit endet das Jahr wie es begonnen hatte, mit einem BLANK


Und somit ist es ab heute Amtlich, der Joe gibt für das Jahr 2011 auf!

Ein wunderschönes und fischtechnisch erfolgreiches Jahr liegt hinter mir. Aber nunmehr freue ich mich auch ein wenig auf die Zwangspause „Winter“



Den die Akkus müssen wieder aufgeladen werden und neue Ziele für das Jahr 2012 definiert werden. Messen und der Fischerstammtisch in Wundschuh werden die Zeit nicht nur erträglicher machen sondern auch wissentlich verkürzen. Endlich ist wieder mal Zeit für Freunde und Familie und der vernachlässigte Körper kann auch wieder aufblühen. So gesehen kann die Winterpause kommen. Auf diesem Wege möchte ich mich noch mal bei allen denjenigen bedanken, die mit mir Zeit am Wasser verbracht haben und somit mir eben eine so schöne und erfolgreiche Zeit beschert haben.

Da Ihr nicht um sonst ab und zu bei mir vorbeischaut, werde ich die eine oder andere Blog News euch über die Wintermonate zukommen lassen.


Sonntag, 20. November 2011

Frost und Kälte

Mitte November, es ist feucht und saukalt und ich sitze mit zwei Freaks an einem für uns neuen See.

Bin ich jetzt auch ein Freak? Wenn man einige aus meinem Bekanntenkreis darauf anspricht wird man immer die gleiche kurz prägnante Antwort erhalten. „ JA“

Aber ok, wenn ich Bruno und Daniel „ alias Dr. Polsinger“ als Freaks bezeichnen darf, stört es mich in keiner Weise auch als ein solcher betitelt zu werden.

Jeder von uns Dreien hat was das Fischen angeht seine eigene bestimmte Herangehensweise, aber im Großen und Ganzen kommt es immer auf gleiche Ergebnis. Wir versuchen soviel wie möglich unserer so kostbaren Freizeit am Wasser zu verbringen. Für unser Umfeld - manchmal - sogar zuviel Zeit, sodass sie ab und an froh sind, wenn wir mal in die Kneipe Einen heben gehen, damit wir unsere Sozialenkontakte nicht gänzlich verlieren.

Konzentrieren wir uns wieder auf das Wesentliche.

Neues Gewässer für uns Drei. Die spärlichen Informationen, die ich mir telefonisch angeeignet hatte sollten sich nicht als weis wie Gott so nützlich erweisen, da wir nicht damit gerechnet hatten, dass der See nur eine Durchschnittstiefe von 1,5 Meter aufweisen würde. Für eine Spätherbstsession ein echter Griff ins Klo. Das Wasser zeigte sich laut Echo mit 3 Grad von der sehr frischen Seite und somit waren unsere Erwartungen an diesen Trip mit einmal ganz neu bewertet.

Der See wurde grundsätzlich deswegen angesteuert, da er zwar keine großen Fische mit über 20 + beheimaten soll, aber wegen seiner schönen und einmaligen Spiegler als kleiner Geheimtipp gilt.


Die Autos waren ausgeladen und das Camp wurde errichtet und das alles bei nass kaltem November- wetter, wo man eigentlich lieber am Kamin sitzt und einen guten Tee mit oder ohne Rum ( ist Geschmacksache ) genießt.
Aber nun waren wir halt hier und waren auch recht motiviert und als der Schmäh auch in der Runde zu laufen begann, machte das Wetter uns beinahe auch nichts mehr aus.

Bruno befischte den rechten Teil des Sees (warum auch immer / Daniel hatte dazu seine eigene Theorie), Daniel verlagerte sich auf die Mitte, so blieb mir der linke Teil um meine Montagen zu platzieren.

Arbeit erledigt und endlich wurde eine Tasse heißen Tees getrunken, abgerundet mit einem zwischendurch Schluck aus Daniels Flachmann.

Bevor es finster wurde bescherte uns Bruno schon das erste Highlight indem er den kleinsten Fisch des Sees, so dachten wir aus dem See zauberte. Lachen ohne Ende und Unverständnis meinerseits, da es Bruno nicht gelang seine Finger hinter dem Fisch zu verstecken. Aber diese Geschichte wollte Bruno so nicht auf sich sitzen lassen und legte kurze Zeit später noch ein Seemonster auf die Matte. Diesmal handelte es sich schon um einen Karpfen aus der Krabbelstube der nach seiner Fotoablichtung durch das Fotostudio Polsinger wieder zurückgesetzt wurde.



Da Daniel auf einer Rute einen Wurm am Haar präsentiert hatte und dieser Rute sich durch einzelne Pieper mehrmals zu Wort meldete, kontrollierte er diese vorsichtshalber und staunte nicht schlecht, als am andren Ende der Schnur eine Kaurausche auftauchte. (Er sollte mit drei Karauschen unser Karauschenkönig werden) Der Fisch wurde ohne lange Umschweife wieder zurückgesetzt, da es sich ja um keinen Zielfisch handelte.  ;-)

So, jetzt durfte ich auch mal. Biss, Drill wenn man das so nennen darf und schon hielt ich den neuen Rekord für den kleinsten Fisch am See in Händen. Wir waren uns einig, dass der Fisch gerade geschlüpft sein musste und so die Gefahr die durch meinen Popi ausging, noch nicht kennen könnte. Auch dieser Fisch wurde dokumentarisch erfasst und anschließend wieder in die eiskalte Freihalt entlassen.


Das Soll war erfüllt, Bruno und ich hatten beide unsere Karpfen, nur Dr. Polsinger schwächelte ein wenig und an diesem Umstand sollte sich an diesem Tag auch nichts mehr ändern. Die Nacht war frostig und völlig unproduktiv. So konnten wir am nächsten Morgen den anderen maximal unsere Frostbeulen und Erfrierungen anschaulich machen.

Bis Mittag hatten wir Zeit um noch einen Fisch zu fangen und da Bruno und ich unsere Soll eigentlich erfüllt hatten, ließen wir es gemächlich angehen. Nur Dr. Polsinger hatte es ein wenig eiliger seine Montagen neu zu platzieren. Voll Elan und Motivation arbeitete er um seinen Namen noch reinzuwaschen und somit nicht in unserem Spot und Hohn untergehen zu müssen. Aber es wäre nicht unser Herr Dr. Polsinger, wenn er uns nicht eines Besseren belehren sollte. Nein, er konnte nicht nur den größten Fisch unserer Session fangen (immerhin ca. 5 kg), es gelang im auch noch einen unserer Zielfische - weswegen wir ja eigentlich gekommen waren - anlanden.
Klein, aber sehr sehr fein mussten wir dies neidlos anerkennen und machten uns gegen den frühen Nachmittag voll zufrieden auf den Heimweg.



Bedanke mich nochmals bei Bruno und Daniel für den vom feinsten kulinarischen und auch äußerst unterhaltsamen Trip. ( Fotos Daniel Polsinger)

Montag, 14. November 2011

Das große Fressen vorbei?!

Sollte es das wirklich schon gewesen sein? Mit leeren Händen stehe ich da und dabei hat der Tag so viel versprechend begonnen. Ich war ab zu Mittag mit meinem Angelkumpel Stefan verabredet auf der Hauslacke wo wir in der wärmenden Mittagssonne unseren Freunden auflauern wollten.


Aber ohne mich sagten sich die Wasserschweinchens an diesem doch so herrlichen Spätherbst Tag. Der einzige Lohn dieses Tages sollte eine leicht zarte bräune sein, die uns die Sonne auf unsere Haut zauberte. Aber die erhofften Fische blieben aus. Lag es vielleicht daran das es die letzen zwei Nächte immer Minusgrade gehabt hatte oder ist das Jahr einfach schon so weit fortgeschritten das unsere Lieblinge es sich schon gemütlich machen und Ihren Organismus herunter fahren? Stefan war schon gefahren und ich versuchte mein Glück noch ca. bis 19 Uhr, aber bis auf eiskalte Hände konnte ich an diesem Tag nichts mehr erreichen.

Neuer Tag neues Glück dachte ich mir!

Heute kam Wolfi aus dem schönen Kärnten auf Besuch um ebenfalls heuer noch mal sein Glück auf die Probe zu stellen. Ich warnte Ihn gleich mal vor, dass ich gestern eben mit einem Blank abgeschlossen hatte und wollte somit den Wind aus den Segeln nehmen und die Erwartungen niedrig halten.

Ruten wurden wie immer platziert und mit ein wenig Futter versorgt. Mit Wolfis Ruten fingen wir an und dann waren meine dran. Aber als ich dabei war meine erste Rute abzulegen stand Wolfi auch schon mit seinem „krummen“ Torrix Stock da, und entgegnete auf meine Frage ob er schon einen Fisch drillte mit einem satten „ JA KLOR“
Schnell machte ich mir auf den Weg an Land um Wolfi beim Keschern seines Fisches zu helfen. Wie um diese Jahreszeit fast üblich ergab sich der Fisch fast kampflos seinem Schicksal und so konnten wir recht schnell einen wunderschönen Schuppi in die Linse drücken.


Es dauerte keine Stunde, da meldet sich erneut unsere Elektronische Bisserkennung zu Wort. Da wir Run to Run fischen war es diesmal an mir den Fisch an Land zu befördern. Ergebnis, ein wunderschöner Spiegler den ich im Frühjahr auch schon mal fangen durfte. Für mich war der Tag mit diesem Fisch gelaufen. Einfach eine Schönheit durch und durch!


Wolfi lies es sich natürlich nicht nehmen, nochmals mit einem schönen Spiegler nachzulegen und so konnten wir diesem wunderschönen und prächtigen sonnigen Novembertag noch 3 Fische als Bonus entlocken.


Bin mir sicher das, dass große Fressen wenn es heuer überhaupt mal stattgefunden hat jetzt definitiv vorbei ist und die Fische die wir auch heute auf drei diversen Stellen fangen konnten auf der Erkenntnis gefangen wurden, dass ich ersten die Lacke sehr gute kenne, die äußeren Bedienungen perfekt waren und das der Faktor Glück heute auch auf unserer Seite war.

Freitag, 11. November 2011

Beweisführung die Zweite

... heute konnte ich aber erst in aller letzter Sekunde einen Gelben Freund überreden sich ablichten zu lassen!

Sicher bin ich mir auch, das heuer die "extra Fress Phase" sehr sehr kurz ausfallen wird und das was sich normal über ein Monat ( Oktober ) hindurchzieht sich heuer max. auf 14 Tage wenn überhaupt beschränken wird.

Dienstag, 8. November 2011

Beweisführung die Erste


Natürlich liegt es jetzt an mir, meine Theorie, „dass die Fische das große Fressen heuer noch starten“ zu beweisen und zu untermauern.

Und am besten macht man das mit gewichtigen Argumenten!


Montag, 7. November 2011

Herbstfressen?

Nach meinem brachialen Oktoberprogramm trat ich in letzter Zeit etwas leiser. Wurde mir teilweise auch recht leicht gemacht, indem mein Hauswasser immer voll gestopft mit Anglern war, machte ich meist schon am Parkplatz eine Kehrtwende und war schon wieder auf Heimatkurs.

Heute war wieder mal Montag und ich machte mich auf zur hoffentlich freien Hauslacke.

Gerechnet hatte ich jetzt bei jeder Fahrt immer damit mich gleich wieder auf den Heimweg zu machen weil wie gesagt der Platz für ein entspanntes Fischen nicht gegeben war. Heute biege ich wieder mal ein zum See und sehe auf dem Wasser schon wieder ein Boot seine Bahnen ziehen. Na super denke ich mir und mache mich schweren Herzens auf mir einen Platz zu suchen. Aber heute sollte ich Glück haben, es waren nur zwei Angler auf der Anlage und die befischten einen anderen Bereich des Gewässers.
Da meinen Focus auf eine andere Stelle gelenkt war kehrte das „ Gute Freizeitgefühl“ wieder zurück.


Noch vor einer Woche hatte ich mir Herrn Polsinger telefoniert und mit ihm darüber gesprochen, dass es heuer im Herbst eigentlich überall so schleppend gelaufen ist bis dato. Wir gaben die Schuld dem sehr milden Wetter das uns bis jetzt eigentlich immer begleitet hatte. Aber im Gegensatz zu Dr. Polsinger war ich der Meinung das, dass große fressen heuer noch kommen würde.

Und dieser Tageseinsatz sollte meine Vermutung bestätigen. Ich konnte an meinen Tageseinsatz vier Fische überlisten und konnte mich so wieder zufrieden auf den Heimweg machen. Von den vier Fischen war auch ein alter gewichtiger Bekannter dabei der mir diesen wunderschönen Herbsttag versüßte.