März2020

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Bild des Monats: März

Montag, 20. August 2012

Wieder mal raus!

Endlich wieder mal am Wasser. Die letzte Zeit war hart. Mein Körperliches Training in Verbindung mit der dazugehörigen Diät verschlang nicht nur meine Zeit sondern auch die Lust irgendetwas anderes zu unternehmen, das implizierte natürlich auch das fischen. Aber das Event auf das ich jetzt seit Monaten hingearbeitet habe ist abgehackt und so kann ich mich wieder dem ach so süßen Leben widmen.

Tatort: R2 in Großwillfersdorf

Verdächtige: Mein Freund und Teamkollege Martin M. mein Freund Wolfgang H. und meine Wenigkeit.

Fallen: Bei Martin und mir, die neue Testkugel die uns und anderen in Zukunft noch für Freude bereiten wird, Wolfgang setzte auf den Carparea – Mix 2012 der ebenfalls im Hause Boilie and More gewuzelt wurde.

Faktor Zeit: Für Martin knappe 24 Stunden wir hatten das Doppelte vor.

Ziel: Schöne Fisch fangen und wieder mal das Leben am Wasser zu genießen.

Genug der Eckdaten jetzt zu Story:

Früh am morgen, der See liegt vor uns, hierbei handele ich sich um einen ca. 5 ha großen sehr schon gepflegten Schotterteich der laut unseres Wissens den einen oder andern Schatz für seine Besucher bereit hält.
Gleiches Prozedere wie immer, die Basis muss erreichtet werden. Der Schweiß fließt in strömen ab und wir taten uns schwer die verlorene Menge wieder mit Wasser aufzufüllen. Schatten wäre eine Lösung gewesen aber der bot sich leider nur an sehr vereinzelnden Stellen die kaum Platz für 3 Personen bot.



Nun ist es schon Nachmittag geworden. Die Ruten sind platziert und wir sitzen bei einer gemütlichen Tasse Kaffee zusammen und sprechen wieder mal über Gott und die Welt. Es hatte zwar einige Zeit gedauert aber da durchbrach wieder mal ein Bissanzeiger gekreisch die Gemütlichkeit. Martin war auf den Plan gerufen. Er nahm den Fisch auf musste aber nach kurzem Drill feststellen das der Fisch in einem Hindernis "vermutlich Kraut" feststeckte. Kein Problem mit diesem Team, kurzerhand wurde ich als Kampftaucher umfunktioniert und machte mich nur mit meiner Unterhose bewaffnet auf zum Fisch. Immer der Schnur entlang bis ich am Krautfeld angekommen war. Dort konnte ich dann auch schnell aber dennoch äußerst behutsam unseren Halbstarken überreden wieder ins offene Wasser zu schwimmen und Martin konnte das beenden was er begonnen hatte. Der erste Fisch der Session, ein perfekter schöner kleiner Schuppi, zauberte ein lächeln in unsere Gesichter.


Die Sterne funkeln schon und die Augenlieder wären immer schwerer. Zeit für die Liege, aber kaum hat der Sandmann seine Arbeit bei mir hinter sich gebracht, reißt mich eine grell leuchtende Hirnbirn aus den süßen Träumen. Martin hat schon wieder zugeschlagen. Wiederum handelt es sich um einen kleineren Schuppi der ebenfalls nach der Ablichtung wieder in der Dunkelheit verschwindet.


Aber nicht nur der Sandmann musste in dieser Nacht Schwerarbeit leisten sondern auch ich. Denn zwar nahm Martin meine Fotodienste bei einem kleinen dicken Spiegler nicht in Anspruch und der Fisch durfte gleich wieder schwimmen, dafür räumte Wolfgang kräftig ab. Zwei Fische wobei es sich beim ersten Fisch um einen der wenigen Ghost Carps handelte die der See sein eigen nannte. Einfach ein prachtvolles Tier. Der zweite Kollege durfte dann gleich in der Früh zum Fototermin erscheinen. Perfekte erste 24 Stunden, insgesamt fünf Fische.


Nur mir blieb bis dato leider noch das Drill Gefühl versagt aber im Gegensatz zu Martin hatten ich ja noch eine Nacht vor mir und in der sollte dann so hoffte ich doch noch was gehen.

Mittag: Brütente Hitze begleitet Martin beim Abbau seines Camps. Er war zwar nicht ganz so glücklich, dass er keine Zeit mehr zur Verfügung hatte, aber im Leben gibt es ja leider noch andere Verpflichtungen außer der Fischerei.


Jetzt sind wir nur noch zu weit und ich bin gespannt was uns die letzte Nacht bringen sollte. Die Vorzeichen standen nicht unbedingt gut weil den gesamten Tag war kein einiger Pieper unserer Funkboxen zu hören. Aber aus unserer gesammelten Erfahrung der letzten 24 Stunden vertrauten wir auf die Abend und Nachstunden. Wie sich herausstellen sollte vollkommen zu recht. Nicht nur das ich noch einen sehr guten fotogenen Spiegler ablichten konnte, nein Wolfgang durfte sich über seinen neuen PB freuen. Immer wieder magisch solche Momente miterleben zu dürfen.


 Eins ist Fix die R2 hat uns nicht das letzte mal gesehen.

Lg euer Joe