März2020

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Bild des Monats: März

Montag, 26. Dezember 2011

PART IV Herbst/Winter 10-12/11


Das Jahr ist bald zu Ende, aber für uns Karpfenfischer fängt es jetzt eigentlich erst so richtig an. Das ist auf jeden Fall die Meinung vieler die durch diverse Medien damit geimpft wurden. Aber ist die Zeit rund um den Oktober wirklich die besser Zeit unseren Freunden aufzulauern. Keiner bestreitet das ihr Gesamtgewicht jetzt höher ist als im Sommer aber es bleibt doch der gleiche Fische egal ob ich Ihn im Frühjahr – Sommer oder Herbst fange oder?! Mir ist schon klar das viele auf sein Bestgewicht abgesehen haben und die haben jetzt deutlich besser Karten keine Frage, aber mir ist dieser Umstand nebensächlich. Für mich zählen die warmen Tage an denen man ohne viel Aufwand draußen sitzen kann und seinem Hobby nachgeht. Wie durch ein Wunder bescherte uns der heurige Herbst eben dies. Es war überdurchschnittlich warm und der Nächtliche Frost lies sich auch nicht blicken. Ein weiterer Pluspunkt ist da ich heuer den ganzen Oktober Urlaub habe und beschlossen habe da ich mindestens einmal Täglich Zuhause aufkreuzen muss um meine Katzen zu versorgen, den gesamten Urlaub mit Fischen zu verbringen. Natürlich mussten alle Gewässer in einem Umkreis von 45 Autominuten sein um nicht mehr als eineinhalb Stunden im Auto zu verbringen.


So sah mein Plan aus, starten wollte ich von Montag bis Freitag an meiner Hauslacke, dann sollte eine Woche mit meinem Kumpel Hiasl am FZZ in Leibnitz folgen, gejagt von einer Session mit meinem Deutschen Kumpel Frank an einem Privatgewässer um dann den krönenden Abschluss wieder rum mit Frank wieder an meiner Hauslacke eine Woche zu fischen.

Start an der Hauslacke:

Voll motiviert fuhr ich am Montag in der Hoffnung alleine eine Woche an diesem See zu verbringen an die Hauslacke. Die Realität holte mich leider wieder einmal ein. Die gesamte Woche konnte ich den Platz den ich mir gewünscht und vorbereitet hatte über Wochen nicht befischen da er leider besetzt war. Wie fast das gesamte Jahr musste ich mich mehr ärgern, als das Freude aufkam, und so fischte ich auch nur montags bis Donnerstags mit sehr bescheidenem Erfolg. Ein kleiner Trost war das ich mit Heli und Mario (die meine Wunschstelle befischten) sehr angeregt bei ein paar Bierchen Unterhalten konnte und so wenigstens ab und zu Urlaubstimmung aufkam. Aber im großen und ganzen war ich nur angefressen und hoffte das dies der Tiefpunkt meines Urlaubs 2011 bleiben sollte.

Weiter geht’s am FZZ See:

Oh ist das schön, das liebe ich so an diesem See, hier Bucht man seinen Platz und muss sich mit niemandem darum Streiten. Klar geht natürlich nur wenn es keine Jahreskarten gibt aber das hat dieser See auch überhaupt nicht notwendig da im Frühjahr schon fast kein Termin mehr zu erhalten ist.
Am Montagvormittag traf ich mit meinem Kumpel Hiasl am Wasser ein und wir ließen und gemütlich Zeit um unser Camp aufzubauen, sodass es bereits Nachmittag wurde als wir unsere Montagen ins Wasser brachten. Die Erwartungen an diese Session waren nicht all zu hoch. Der See weißt zwar einen guten Bestand an wirklich großen Brummern auf, aber es ist nicht immer leicht dort einen an den Haken zu bekommen. Aber im Gegensatz zur letzten Woche sollte sich mein Frust und Ärger in Wohlgefallen auflösen, denn gleich in den ersten zwei Nächten konnte ich vier Fische fangen und davon war einer eine echte Granate! Nach den ersten beiden Nächten passierte bei mir nichts mehr, Schuld daran gab ich meinen Nachbarn. Nach ihrem eintreffen waren die Fische weiter gezogen, aber was soll’s. Als Hiasl dann in der letzten Nacht auch noch einen Fisch in den Kescher befördern könnte war einer meiner besten Session meines Lebens im trockenen.


Privatgewässer:

So meine erste Session mit meinem Kumpel Frank stand an. Ich hatte noch nie mit Frank gefischt und deshalb war ich gespannt ob wir uns auch am Wasser so gut verstehen würden. Aber das kann ich gleich mal vorausschickten, wir harmonierten perfekt obwohl fast jeder Fisch den wir landen durften nur zu zweit an Land zu bringen war. Frank versorgte mich die gesamte Woche immer mit heißen Getränken und ich versuchte das eine oder andere mal etwas heißen zum beißen von Zuhause mitzubringen wenn ich die Katzen versorgte. Weiters wurde unsere Zeit noch durch diverse Besuche von Angelfreuden gekrönt, die uns ebenfalls mit Speis und Trank versorgten. Die Fangzahlen sprachen für sich, wir konnten in dieser Woche einige tolle Fische auf die Matte legen und unsere Erwartungen sollten beide übertroffen werden.



Ende an der Hauslacke:

Aber leider Endete es wie es begonnen hatte nur noch schlimmer. Frank und ich bauten am Donnerstag an dem einen See im strömenden Regen ab und fuhren gleich weiter zur Hauslacke um unser klatsch nasses Zelt wieder aufzubauen. Jetzt beschlossen wir schnell zu mir nach Hause zu fahren um uns zu kultivieren. Keine Stunde später läutet mein Telefon. Es war der Seepächter der mich fragte ob es mein Zelt sei das da so alleine im Wald stand. Ich bejahte das ganze und fragte jetzt wo da Problem sei. Das Problem bestand darin das ein weiterer Jahreskartenfischer jetzt ebenfalls am See angekommen war und den Platz für sich wollte. So machte ich mich leicht erregt über die Art und Weise wie mir die ganze Sache unter die Nase gerieben wurde mit Frank auf zum See, um die Sache aufzuklären. Das ganze endete darin das ich mein Zelt voller Zorn ins Auto packte und mich auf den Heimweg machte. Frank durfte bei dem Jahreskartenfischer Platz beziehen da der restliche See wie so oft heuer aus allen Nähten platze. Ja die 3 Tage die ich dann noch mit Frank endlich allein fischte waren leider nicht vom übermäßigen Erfolg gekrönt. So Endete leider mein Urlaub wie er begonnen hatte mit einem Magengeschwür, aber mit einer Erkenntnis, das für mich als Jahreskartenfischer dieser so schöne See den ich jetzt über Jahre befischt hatte, nächstes Jahr kein Thema mehr sein sollte, da ich mich nicht immer nur darauf beschränken wollte mich unter der Woche ans Wasser zu begeben da es am Wochenende oft nicht möglich was einen Platz zu bekommen.


Nach meinem Urlaub wollte ich es ein bisschen ruhiger angehen lassen, was ich aber in keiner Art und Weiße zusammenbrachte. So kam ich im November und Dezember noch auf über 25 Einsätze bei denen ich erstens fast immer alleine am Wasser war und zweitens noch einige schöne Fische ablichten durfte.
Somit bescherte mir das ende des Jahres doch noch einen sehr versöhnlichen Abschluss.



Somit endet mein Fischerjahr 2011 in dem ich soviel wie noch nie in meiner Angellaufbahn gefischt habe und trotz dieser massig investierten Zeit NIE die Freude am wesentlichen „ Teil der Natur zu sein“ verloren habe. Wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2012 Jahr.



Euer Joe





Samstag, 17. Dezember 2011

PART III Sommer/Früh Herbst 07-09/11

Es ist heiß, verdammt heiß, nein nicht die Mädels oder meine Fangstatistik sondern das heiß schwüle Wetter.
Geil, sofort nach der Arbeit klatscht man sich an den See aber nicht zum Baden wie alle anderen, sondern um ein wenig Schatten zu suchen und seine Ruten zu bewachen. Heute könnte er kommen der Megabrummer aber meistens brachte ich nur einen Sonnenbrand mit nach hause.


Nein im Großen und Ganzen ist es herrlich, meinen wohl verdienten Mittagsschlaf am Wasser nachzuholen und derzeit stören mich die Fische dabei auch nur sehr selten. Wenn ich jetzt einen Biss erhalte kommt dieser meistens erst zur späteren Stunde.


Aber das sonnige und warme Wetter bringt auch seine Schattenseiten mit sich. Nein ich meine nicht die Gewitter und Unwetter die mich jetzt ab und zu heimsuchen, nein nun waren entgültig die asiatischen Weißfische erwacht und auf den Geschmack meines Futters gekommen.
Somit ist es unsinnig geworden einen Futterplatz anzulegen, da sie immer die ersten sind, die diesen mühsam erarbeiten Futterhaufen stürmen.
Ok über die ersten ein oder zwei habe ich mich gefreut, aber jetzt nach dem zwanzigsten wird’s schön langsam fad und lästig.
So wurde meine Futter Taktik auch umgestellt. Wenn ich jetzt einen Biss erhalte und es zeigt sich ein Amur am anderen Ende der Schnur wird der Platz für mindestens 2 Stunden nicht mehr befüttert und auch nicht mehr befischt. Warum ? Ganz einfach nach zwei Stunden haben die Kollegen auch den letzten Rest vom Buffet verschlungen und ziehen hoffentlich weiter. Dies funktionierte eigentlich immer sehr gut und so konnte ich auch noch einige schöne Karpfen zu dieser nicht einfachen Zeit überlisten. Natürlich standen diese jetzt nicht in Sumo Kampfgewicht vor mir aber den einen oder anderen schönen Fisch konnte ich doch vor die Linse bitten.

Wie schon erwähnt machte ich mich jetzt oft allein ans Werk und das oft nur für 5 Stunden oder etwas mehr. Aber ab und zu erreichte mich dann und wann eine Anfrage einen Freundes ob eine gemeinsame Session nicht möglich wäre. Wie immer freute ich mich alte Bekannte am Wasser zu treffen oder mit anderen das erste Mal an diesem Gewässer zusammen zu Angeln. Besonders freute es mich wenn der eine oder anderen die Gelegenheit am Schopf packt um seinen bisher größten Rüssler ans Land zu bitten.


 Gesamt hatte sich die lange am See mit den anderen Anglern etwas entspannt, was die Fischerei unter der Woche betraf, den da konnte ich jetzt meistens allein ans werke gehen. Aber am Wochenende ist noch immer noch weit davon entfernt, ans Gewässer zu kommen und in Ruhe seinem Hobby nachzugehen. Also blieb ich meiner Linie treu, Sonntag auf Montag und Dienstag und Donnerstag Tagesweise bis zum Teil am nächsten Morgen anzusitzen.
Legendär in diesem Zeitabschnitt war auch noch mein Trip mit Marko und Vötschi nach Deutschland zu Frankenthal Party. Aber diese Story hat eine eigene schon geschriebene Geschichte auf meinem Blog verdient.


Weiters befische ich auch noch das eine oder andere Gewässer zu dieser Zeit da ich am Wochenende auch mal ans Wasser wollte. Mit meinem Glück lernte ich dort wieder super Typen kennen und nahm auch den einen oder anderen Schluck des Lebens zu mir um meiner Leber wieder mal Arbeit zu beschaffen.

Als der Kalender Mitte September zeigte, passierte was mit dem ich so nicht gerechnet hatte!
Plötzlich fielen meine Fangzahlen in den Keller. Die Fische wollten nicht mehr beißen und reagierten auch aufs Futter nicht mehr.
Und das zur angeblich produktivsten Zeit des Jahres ?! Einige Fragen taten sich natürlich auf.
Was mache ich jetzt falsch oder was ist den Fischen auf den Magen geschlagen?
Waren es jetzt doch endgültig die 50 Zentimeter Wasser die dem See auf seinen normalen Wasserstand fehlten. Keine Ahnung, das Wetter konnte nicht schuld sein den es war meistens stabil, also musste es der Wasserstand sein, sagte ich mir. Das einzige „positive“ war das alle anderen auch zu dieser Zeit nicht wesentlich mehr aus dem Wasser zauberten als ich, dass mir die Selbstsicherheit gab nicht alles falsch zu machen.


Aber jetzt im Oktober standen 4 Wochen Urlaub auf dem Plan der mit fischen verplant waren, da konnte es nicht so weiter gehen. Also was nun ?!

Samstag, 10. Dezember 2011

PART II Spätes Frühjahr/ Früh Sommer 04-06/11

Es wird wärmer und wärmer, endlich kommt meine so geliebte Jahreszeit „Der Sommer“ Endlich kann ich wieder Oberkörper frei mich meiner Umwelt präsentieren. Obwohl er bei weiten nicht mehr so gut in Form ist wie früher, aber das eine oder andere blöde Kommentar ist noch immer zu vernehmen! Was will man mehr!



Jetzt wieder zum Wasserfreizeit Spaß.

Ins Frühjahr bin ich ja so gestartet das jetzt beinahe fast keine Steigerung mehr möglich ist. Aber die immer wärmeren und längeren Tage animierten mich jetzt noch öfters am Wasser zu hocken und mein Glück herauszufordern.

Leider teilte ich diesen Gedanken mit sehr vielen „Schönwetter Fischern“, die jetzt langsam ihr Zeug aus dem Winterschlaf erlösten und sich wieder auf den Gewässern breit machten. Natürlich wurde meine Hauslacke davon nicht verschont nein ganz im Gegenteil, es brach ein rechtes Frühjahrs-Hochwasser über diesen 5 Hektarsee herein.


Nicht nur die 15 Jahreskartenfischer wollten jetzt ihren Anteil am Kuchen haben nein auch unzählige Tageskartenfischer belagerten am Wochenende das Gewässer. Das ganze ging soweit das ich am Wochenende gar nicht mehr versuchen brauchte dort aufzukreuzen den Platz war keiner mehr vorhanden! Natürlich war ich an der ganzen Situation auch nicht ganz unschuldig, wie mir Außenstehende immer Predigten. Durch meine Internetmitschrift stand es ja jeden offen, sich immer brühwarme News über die aktuelle Situation am See zu holen. Wieder mal schoss ich mir ins eigene Knie. Zum glück blieb mir noch mein freier Montag und so wurde es Standart jetzt fast jede Woche mich von Sonntagnachmittag bis Montagabend und jeweils Dienstag und Donnerstag nach der Arbeit ans Gewässer aufzumachen. Zu dieser Zeit fand ich jetzt meistens meine Ruhe oder teilte diese kostbare Zeit mit Freunden. Fischtechnisch brachte mir diese Zeit keine ganz großen Fische mehr dafür ein paar echte Schönheiten.


Zwei unvergessliche Highlights bescherte mir dieser Sommer ebenfalls. Erstens mal mein Ossiacher Trip im Mai, bei dem ich mich super Erholen konnte und auch wieder mal den einen oder anderem Barsch hinterher jagte. Möchte mich auf diesem Weg noch mal für den Zuständigen bedanken für die tolle Möglichkeit.


Weiters stand wie jedes Jahr ein Specktakel der Sonderklasse an „ Carparea Forumsfischen“. Auf das Ding freue ich mich sobald das alte vorbei ist. Das heurige war wieder mal bombastisch und kann genauer auf meinem Blog nachgelesen werden.


 Weiters sollte wie erwähnt der eine oder Einsatz mit meinen Angelfreunden stattfinden. Die dabei beachtlich abräumen konnten.


Anfang Mai kam dann ein wenig der Einbruch in meiner Fangstatistik.


Aber wer kann es unseren Gelben Freunden schon übel nehmen, wenn sie nur einmal im Jahr zum Schuss kommen dürften. Da würde ich auch sonst auch nix im Schädel haben, reicht eh wenn sie sonst nur ans fressen denken.


So genoss ich die teils sehr warmen Tage und das eine oder andere Gewitter oder Unwetter brachte nicht nur Abkühlung sondern auch reichlich Erzählstoff für meinen Blog.