Wieder ist es soweit, 3 weite Fischtage sind vollendet.
Aber bevor es ans Eingemachte geht, will ich hier in MEINEM Blog eine Richtigstellung posten.
An meinem Hauswasser gibt keine Platzreservierung! Da es anscheinend letztens Unstimmigkeiten gegeben hat, wollte ich auf diesem Wege die Sache aufklären.
Also wenn ich in den letzten Berichten von „Meinem Platz“ gesprochen habe bedeutet das nur, dass dies mein Lieblingsplatz am See ist und nicht, dass der Platz mir gehört oder Sonstiges.
Freie Platzwahl am ganzen See und das finde ich auch sehr positiv! Also wer zuerst kommt mahlt zuerst. Dies wollte ich jetzt nur mal klargestellt haben ;-)
Aber jetzt zum Eingemachten.
Sonntag ca. 19 Uhr.
Die Montagen liegen im Wasser und warten darauf gefunden zu werden. Der Abend ist lau und derzeit wolkenlos.
Schwer vorzustellen, dass es heute in der Nacht bzw. morgen in der Früh noch zu Regnen beginnen soll und eine Kaltfront über das Land herein zieht. Genüsslich rauche ich meine Bilbo ( Herr der Ringe Sonderedition ) Pfeife und mache mir Gedanken über Dieses und Jenes.
Montag
Mittlerweile ist es Mitternacht und ich mache mich Bedchair fertig. Unruhig wälze ich mich auf meiner Wide Boy hin und her, bis mich der Dauerton aus dem Halbschlaf reißt.
Keine Gegenwehr des Fisches lässt mich vermuten, dass es sich um einen Amur handeln könnte. Mein Verdacht wurde bestätigt. Nach wieder einigen Fluchten vor dem Kescher lag der besagte Weißfisch auf der Matte und wurde schnell abgelichtet, um wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Jetzt ging es im Stundentakt weiter, ich aber war nur mehr beim ersten Schuppi motiviert ihn per Selbstauslöser zu fotografieren.
Bei den Anderen machte ich nur ein Mattenfoto, was normal nicht meine Art ist.
So, es ist gegen fünf Uhr und der Regen setze jetzt doch ein. Durch den wenigen Schlaf und die frühe Morgenstunde vollkommen fertig beeilte ich mich die Sachen im Auto zu verstauen um mich ins heimatliche kuschelige Bett zu verkriechen.
So, es ist 13 Uhr und ich wache zuhause auf und beschließe nochmals an den See zu fahren um bis heute Abend zu Fischen. Die häusliche Arbeit muss aber zuvor erledigt werden, aber das ist kein Problem, denn die Partikel müssen ja ebenfalls gekocht werden.
17 Uhr - ich stehe wieder am See. Mit Wathose und Regenjacke trotze ich dem Regen. Trotzdem ist mir kalt an den Füßen und nass sind sie auch. Hab ich Depp nicht vergessen letztens die Wathose umzudrehen und das Wasser, das durch das Fraßloch der Mäuse einsickerte auszukippen. Was soll es, ich genieße trotzdem die Zeit am Wasser bei einem Käse Picknick und warte gespannt auf Fische.
Die Ausbeute des Tages: 2 keine Karpfen und die Amretten, die allesamt bis auf den „großen“ Amur ohne Foto wieder zurückgesetzt wurden. Gegen 21 Uhr machte ich mich dann voll zufrieden auf den Heimweg.
Dienstag
Arbeit ist erledigt und ich sitze gegen Mittag schon wieder am See.
Herrlich das Wetter, Sonne, angenehme Wärme und eine spannende Lektüre. Fischtechnisch tat sich ebenfalls ab und zu Etwas. Zzuerst fanden natürlich wieder mal die Amuretten mein Futter. Ich keine einige Angler, die sehr gerne einen Amur an diesem Gewässer fangen würden. Über die ersten des Jahres habe ich mich auch sehr gefreut, aber mittlerweile nerven sich schon ein wenig. Da ich aber an meiner Futtertaktik nichts ändern möchte - ich bin davon überzeugt - muss ich wohl den einen oder anderen Amur in Kauf nehmen.
Gegen Abend wurde ich noch mit einem wunderschönen Spiegler belohnt. Wieder mal verließ ich mit dem Erfolg in der Tasche den See und macht mich Nachhause auf, wo noch die Arbeit wartete, die ich zuvor, mir für später zurückgelegt hatte.




