März2020

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Bild des Monats: März

Mittwoch, 20. Juli 2011

Weissfisch Alarm

Wieder ist es soweit, 3 weite Fischtage sind vollendet.

Aber bevor es ans Eingemachte geht, will ich hier in MEINEM Blog eine Richtigstellung posten.

An meinem Hauswasser gibt keine Platzreservierung! Da es anscheinend letztens Unstimmigkeiten gegeben hat, wollte ich auf diesem Wege die Sache aufklären.
Also wenn ich in den letzten Berichten von „Meinem Platz“ gesprochen habe bedeutet das nur, dass dies mein Lieblingsplatz am See ist und nicht, dass der Platz mir gehört oder Sonstiges.
Freie Platzwahl am ganzen See und das finde ich auch sehr positiv! Also wer zuerst kommt mahlt zuerst. Dies wollte ich jetzt nur mal klargestellt haben ;-)

Aber jetzt zum Eingemachten.

Sonntag ca. 19 Uhr.

Die Montagen liegen im Wasser und warten darauf gefunden zu werden. Der Abend ist lau und derzeit wolkenlos.
Schwer vorzustellen, dass es heute in der Nacht bzw. morgen in der Früh noch zu Regnen beginnen soll und eine Kaltfront über das Land herein zieht. Genüsslich rauche ich meine Bilbo ( Herr der Ringe Sonderedition ) Pfeife und mache mir Gedanken über Dieses und Jenes.


Montag

Mittlerweile ist es Mitternacht und ich mache mich Bedchair fertig. Unruhig wälze ich mich auf meiner Wide Boy hin und her, bis mich der Dauerton aus dem Halbschlaf reißt.

Keine Gegenwehr des Fisches lässt mich vermuten, dass es sich um einen Amur handeln könnte. Mein Verdacht wurde bestätigt. Nach wieder einigen Fluchten vor dem Kescher lag der besagte Weißfisch auf der Matte und wurde schnell abgelichtet, um wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Jetzt ging es im Stundentakt weiter, ich aber war nur mehr beim ersten Schuppi motiviert ihn per Selbstauslöser zu fotografieren. 



Bei den Anderen machte ich nur ein Mattenfoto, was normal nicht meine Art ist.
So, es ist gegen fünf Uhr und der Regen setze jetzt doch ein. Durch den wenigen Schlaf und die frühe Morgenstunde vollkommen fertig beeilte ich mich die Sachen im Auto zu verstauen um mich ins heimatliche kuschelige Bett zu verkriechen.

So, es ist 13 Uhr und ich wache zuhause auf und beschließe nochmals an den See zu fahren um bis heute Abend zu Fischen. Die häusliche Arbeit muss aber zuvor erledigt werden, aber das ist kein Problem, denn die Partikel müssen ja ebenfalls gekocht werden.

17 Uhr - ich stehe wieder am See. Mit Wathose und Regenjacke trotze ich dem Regen. Trotzdem ist mir kalt an den Füßen und nass sind sie auch. Hab ich Depp nicht vergessen letztens die Wathose umzudrehen und das Wasser, das durch das Fraßloch der Mäuse einsickerte auszukippen. Was soll es, ich genieße trotzdem die Zeit am Wasser bei einem Käse Picknick und warte gespannt auf Fische.
Die Ausbeute des Tages: 2 keine Karpfen und die Amretten, die allesamt bis auf den „großen“ Amur ohne Foto wieder zurückgesetzt wurden. Gegen 21 Uhr machte ich mich dann voll zufrieden auf den Heimweg.

Dienstag

Arbeit ist erledigt und ich sitze gegen Mittag schon wieder am See.
Herrlich das Wetter, Sonne, angenehme Wärme und eine spannende Lektüre. Fischtechnisch tat sich ebenfalls ab und zu Etwas. Zzuerst fanden natürlich wieder mal die Amuretten mein Futter. Ich keine einige Angler, die sehr gerne einen Amur an diesem Gewässer fangen würden. Über die ersten des Jahres habe ich mich auch sehr gefreut, aber mittlerweile nerven sich schon ein wenig. Da ich aber an meiner Futtertaktik nichts ändern möchte - ich bin davon überzeugt - muss ich wohl den einen oder anderen Amur in Kauf nehmen.
Gegen Abend wurde ich noch mit einem wunderschönen Spiegler belohnt. Wieder mal verließ ich mit dem Erfolg in der Tasche den See und macht mich Nachhause auf, wo noch die Arbeit wartete, die ich zuvor, mir für später zurückgelegt hatte.



Samstag, 16. Juli 2011

Der Kübel auf dem Kopfe

So, fertig mit Arbeit und Mittagessen. Ab zum See, aber das mit Lichtgeschwindigkeit. Drei oder vier Stunden, oder mit etwas Glück noch mehr Zeit, werden sich schon ausgehen, bevor die angesagten Unwetter über mich hereinbrechen.

Kurze Zeit später liegen die „Waffen“ auch schon im Wasser und ich mache ein Schläfchen in meiner neuen XXL Abhakmatte.


Auf Sessel oder anderes Zubehör wurde wie immer verzichtet, dabei sind nur :montierte Ruten, Rod Pod, Tacklebox, Matte + Kescher. Das macht die Aufbauarbeiten wie immer zur reinsten Freude.


Drückend schwül und heiß ist es; die Luftzirkulation ist in meiner Matte auch nicht gegeben und somit klebt die Kleidung vollständig an meinem Körper. Trotzdem schaffe ich es eine Stunde zu schlafen ohne gestört zu werden.

Donnergrollen reißt mich aus den süßen Träumen. Nein, nicht schon wieder. In letzter Zeit habe ich mit dem Wetter echt kein Glück. Immer wieder schwere Gewitter.

OK, bis auf die Matte, Kescher und die scharfen „Waffen“ wird alles im Auto verstaut und gewartet auf das was da kommen möge.

Keine 10 Minuten später schlagen schon die ersten Hagelkörner auf meinem Autodach ein, im Hintergrund höre ich den Hagelabwehrflieger seine Runden ziehen. Du Orsch denke ich mir, hast wieder mal alles verpennt.

Meine Funkbox spielt Ihr Hagellied und ich denke an mein armes Zubehör das dem Hagelsturm gerade trotzt.

Scheiße was ist dass, Dauerton und zwar ein Fallbiss.

Strafe muss sein. Da ich meine Ruten nicht rechzeitig herausgezogen habe, muss ich jetzt wohl oder übel in den Sturm.

Auf den 50 Metern bis zu den Ruten prallen einige Kirschgroße Hagelkörner an meinem Muskelpanzer ab. Unter Schmerzen erreiche ich die betroffene Rute und nehme den Tanz mit dem Fisch auf. Die Gegenwehr ist nicht schlecht, aber die Hagelkörner die rundherum, im Wasser und am Land, einschlagen und zwischen erbs- bis fast golfballgroß sind, machen mir Sorgen.

Es muss schnell gehandelt werden. Ich nehme den Wasserkübel, leere das Wasser aus und schnellstens auf den Kopf mit ihm. So ist zumindest mein Kopf gegen den Hagel geschützt. Dieses Vorgehen sollte sich als rettende Maßnahme herausstellen, denn einige Male hörte ich einen lauten Knall durch die an der Kübelwand detonierenden Hagelkörner. Mein Körper wurde auch laufend getroffen, aber zum Glück eher von der kleineren Generation. Nach fünf Minuten, mit praktisch null Sicht Dank meines Hagelschutzes, war der Spuck auch schon wieder vorbei. Jetzt regnete es nur noch und somit konnte ich mich ganz dem Fisch widmen.


Etwas Langes durchbricht die Oberfläche. NEIN , die ganzen Unannehmlichkeiten wegen eines Amurs. Mir war zum heulen zu Mute. Hilft nix, der Fisch muss heraus um dann wieder freigelassen zu werden. Aber der Fisch hatte anderes vor. Als er eigentlich schon für den Kescher fertig war, drehte er sich noch mal weg machte einen Kopfschlag und weg war er. Na mehr brauchst net, jetzt war net mal der Fisch heraußen. So stand ich mit leeren Händen da.

Jetzt war ich völlig nass und ein wenig angefressen und war bereit nachhause zu fahren. Da kam wie durch ein Wunder die Sonne heraus und überredete mich zum Verweilen ein. Und das sollte ich nicht bereuen. So gegen 20 Uhr bekam ich noch einen Biss und konnten einen dicken alten Bekannten noch zum Fototermin bitten.


Ein Amur, der zugleich mit dem Karpfen ablief, wurde im Wasser abgehakt, da ich mir heute keinen Fotostress mit dem Weißfisch antun wollte. Was habe ich gelernt? Wenn ich den Hagelflieger das nächste Mal höre, kommen die Ruten aus dem Wasser! „zwinker“

Dienstag, 12. Juli 2011

Genug ist nie genug

So das Lied eines alten bekannten deutschen Liedermachers.

Nach diesem Motto suchte ich gestern ebenfalls noch mal mein Hauswasserl auf. Ich bin zwar gerade heute erst um ca. 9 Uhr vormittags von dort gekommen, aber jetzt habe ich gerade mit Polsi telefoniert und er hat mir erzählt, dass er ebenfalls heute sein Glück versuchen möchte. Da dachte ich mir - das Fernsehprogramm ist heute bescheiden - dass ich mich auch noch mal bis ca. 21 Uhr auf zum Fischen aufmachen könnte.

Das ganze Vorhaben wurde natürlich unterstützt durch Chris, der mich ja heute auf meinem Platz abgelöst hatte. Von ihm konnte ich sein Boot mit E Murl ausleihen und so waren die Montagen schnell auf den Platz gebracht.

Und das ganze keine Minute zu früh, denn wie ich die Swinger einhänge öffnen sich auf einmal wieder die feuchten Tore zum Himmel. Um Gottes Willen musste das jetzt sein. Samt Funkbox flüchte ich unter das Schirmzelt von Chris, das aber nach ca. 10 Minuten eher einer finnischen Sauna glich.

Also beschließe ich da der Regen etwas angelassen hat, lieber im Regen zu warten und von außen und nicht von innen nass zu werden. Da meldetet sich meine Funkbox, aber nur mit einem Tüter. Wird wohl der Regen sein, und bei einem Tüter kann nicht alles passieren.

Der heftige Regen hat etwas nachgelassen und ich habe mir ein trockenes T-Shirt übergezogen und mache mich auf zu den Ruten. Voller Entsetzen musste ich feststellen, dass die Rute abgegangen war und der Fisch jetzt in einem Hindernis verschwunden ist. Schnell mit dem Schlaucherl von Chris in Richtung Fisch, aber dort konnte ich nur noch das Rig bergen.

Einen Versuch starte ich noch. Es war immerhin schon 19.30 Uhr, aber den einen Versuch wollte ich mir nicht nehmen lassen um meine neue Anaconda XXL Abhakmatte einzuweihen. So Montagen raus gebracht und mich durch den Schlamm zurückkämpfend um mein Rod Pod zu erreichen.

Dort angekommen hängte ich den ersten Swinger ein und gab dem Delkim seine Lebensenergie.
Jetzt ist die zweite Rute dran aktiviert zu werden. Swinger einhängen und vorsichtig auf etwas Spannung gehen. Aber immer wieder sackte der Swinger durch. Komisch ich hatte zwar einen Schnurbogen mit dem Boot hereingefahren aber keinen übermäßigen. Ich versuche wieder Spannung auf die Schnur zu bekommen, aber der Swinger sackt schon wieder durch. Aber was ist das jetzt? Er steigt wieder. Sofort die Rute aufgenommen und schon stand ich im Drill.

Ein schöner Spiegler war der erste Fisch, der die neue Matte einweihen durfte. Geile Sache, dass ich doch noch mal ausgerückt bin. Chris meinte dann anschließend sogar, dass ich den Fisch verdient habe da ich mich mit der Wathose durch den Gatsch Platz gekämpft habe.



Einziger Schass an der ganzen Sache war leider, dass ich beim Zurücksetzen des Fisches bemerkte, dass die Mäuse ein Loch in meine Wathose gefressen hatten und das muss halt nicht sein. So die zweite Rute wurde heraus gekurbelt und der Heimweg angetreten.

Montag, 11. Juli 2011

Der Tag danach

… schwer verkatert wache ich auf weil es in meinem Schlafsack nicht mehr auszuhalten ist. Die Sonne brühtet erbarmungslos herunter, aber wo bin ich?! Nein ganz so schlimm ist es nicht, ich befinde mich im Garten vom Polsi dessen Geburtstag wir gestern begossen haben.

Ok die Liege zusammengepackt und mal schnell einen festen zug Cola zu mir genommen um den Brand zu lösen. Da schweift mein Blick auf den Biertisch im Garten, indem die Feier gestern zu gange war. Nicht schlecht, also an der Menge von Flüssigkeit sollte heute keiner ein Problem mit der Niere haben.

So jetzt heimwärts in die heilige Steiermark und schnell mal einen Partikeltopf aufgestellt denn ich will den heutigen Tag doch noch am Wasser verbringen.

Ok mittlerweile ist es 20 Uhr und ich bin noch immer zuhause, aber in diesem Moment mache ich mich doch auf dem Weg zum See.

Eine Stunde später ist das minimal Camp aufgebaut und die Ruten platziert und wiederum keine Stunde später bin ich schon bei meinen Nachbarn, um sie zu bieten ein Fischfoto mit mir zu machen.


Ein alter Bekannter Fisch, der aufgrund seines einzigartigen Schuppenbildes zu meinen absoluten Lieblingen zählt. Leider hat der Fisch durch seine Widerfänge einiges abbekommen und so ist zum Beispiel der Rückenstrahl nicht mehr jungfräulich. Aber so ist es, und dank meines Nachbarn wurden einige Bilder gemacht.


Der Fisch wurde zurückgesetzt und ich war grad am Rig prüfen da lief die zweite Rute ab, aber nach kurzen Drill stieg der Fisch aus. Leicht sauer da mir so was sehr selten passiert, machte ich mich gleich wieder auf, die Ruten auszulegen.

Fazit, ich konnte noch zwei Fische überlisten. Der ganze Spuck dauerte ca. bis 2 Uhr früh, dann entschloss ich mich wegen meines Schlafmangels der letzten Tage meine Ruten nicht mehr auszulegen und mich auszuschlafen.



Heute in der Früh übernahm mein Fischerkollege Chris der Backprofi(.at) der letzte Woche eine wahre Traumsession in Leibnitz hinter sich gebracht hatte, meinen Platz. Nach dem Austausch einiger neuen Infos rund um die Fischerei packte ich zusammen und ab ging es nachhause.

Mittwoch, 6. Juli 2011

80 Tage später

So, das halbe Jahr 2011 ist um und mittlerweile stehen mehr als 80 Fischeinsätze zu Buche. Der Schnitt ist bis jetzt nicht schlecht. Obwohl ich heuer sehr viel Zeit am Wasser verbracht habe, reizt es mich noch immer wieder aufs neues, mich dem feuchten  Element zu nähern.



Heute ist es wieder einmal soweit. Der Partikelmix pfeift im Schnellkochtopf vor sich hin und wartet darauf seinem höheren Sinn als Lock und Futtermittel für meine Zielbeute zu dienen.

Sonntag/Montag

Am Sonntagnachmittag ist es wieder soweit. Ich schnappe mir den besagten Partikeleimer und mein 5 kg Boiliesackerl, die auf den Namen „ Open Water „ hören. Mit ca. 5 ha ist mein Hauswasserl sicher nicht gerade prädestiniert für den Namen, aber der fischig- fleischige Geruch hat mich überzeugt.

Am See angekommen nehme ich mal wieder frohlockend zur Kenntnis, dass ich Mutterseelen alleine bin, auf jeden Fall bis morgen in der Früh. Da sollte mein Kumpel Patrick dazukommen. Auf eine Liege wurde wieder einmal verzichtet, denn zum Glück steht ein Kombi in meinem Besitz, der mich heute Nacht beherbergen sollte. Schlafsack ausgerollt und etwas eingerichtet und schon wurden die Ruten montiert und ausgelegt.  

Die Nacht sollte ruhig verlaufen, bis auf einen Amur der mit gegen 2Uhr quälte, und durch seine aktive Ader es mir fast unmöglich machte ihn abzulichten.


Aber ab 5 Uhr früh gab es keinen Schlaf mehr. Bis 08 Uhr sollte ich 4 Bisse verzeichnen. Zwei davon auf die Boilie Rute und zwei auf das Partikel Steckerl. Ausgeglichen muss man sagen und für mich sehr verwunderlich, da bis dato Partikel sehr gut funktioniert haben.

Zwei von den vier Fischen waren absolute Schönheiten, die ich bis jetzt noch auf keinem Foto gesehen hatte. Danny hätte gesagt „ What a Beauty“ und diese Worte kamen auch meinem Vater über die Lippen, als er mich mit einer Jause überraschte und ich gerade dabei war die Fische abzulichten.





So gegen 10 Uhr kam Patrick vorbei. Selbstlos - wie ich nun mal bin - überlasse ich Patrick meine Futterstellen und legte nur noch pro forma meine Ruten aus. Gezeichnet durch die Nacht mit relativ wenig Schlaf machte sich jetzt auch die Müdigkeit breit.  Gegen Mittag machten sich dann auch noch zwei Vereinsmitglieder mit dem Boot auf, um den See nach Zandern mit ihren Gummifischen abzupflügen. Somit konnten wir einige Hilfeschreie unserer Bissanzeiger wahrnehmen aber ausschließen, dass es Fischkontakt war. Übermüde und über den Sinn solcher Aktionen nachdenkend legte ich mich in meinen Sessel und brach mal eine Stunde weg. Wieder aufgewacht, waren wir dann nur zu zweit am See und ich beschloss meine Sachen zu packen und mich auf den Weg nach Hause zu machen. Beim Zusammenpacken konnte Patrick noch einen Fisch abpassen und ich war noch schnell mit der Kamera zustelle.


Dienstag

Mein Kumpel Hardcore Michi aus dem schönen Kärnten sitzt am See und so geselle ich mich ab ca. 13 Uhr zu ihm. Michi hatte in der Nacht ein zwei schöne, aber kleiner Fische gefangen und ich schaute mir die Bilder, die er mit Selbstauslöser gemacht hatte an. Na, dann starte ich auch mal durch, dachte ich mir. Ruten hergerichtet und Rod Pod aufgestellt, da donnerte es im Hintergrund schon massiv und so schaute ich, dass ich die Montagen so schnell wie möglich auf den Platz brachte. Eine Rute im Boot und die zweite am Rod Pod und den Bügel geöffnet. So konnte die Reise losgehen.

Aber die dauerte nicht lange, denn irgendwie verfing sich die Schnur am Rod Pod und der Hackl in meiner Kleidung und somit musste ich mit ansehen wie mein Rod Pod + Rute baden ging. Zum Glück hatte ich die Bissanzeiger noch nicht montiert, trotzdem hofftet ich inständig, dass meine Rod Pod + Rute in der trüben Suppe, in der die Sichtweite nicht mal 20 cm beträgt, wieder zu finden. Also schnell ans Land zurück und raus aus den Sachen und nach dem Kostbarkeiten getaucht. Zum Glück - ca. 3 Minuten später - lag alles wieder am Land.

Puh, noch mal Glück gehabt! Eigentlich war mir jetzt danach meine Sachen zu packen und nach Hause zu fahren. Schlussendlich aber entschloss ich mich doch dazu, den restlichen heutigen Tag hier mit Michl zu verbringen. Aber meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, denn einige Zeit später öffnete der Himmel seine Schleusen und ergoss sich über uns. Teilweise so heftig, dass wir im Auto Schutz suchten da wir trotz Regengezeuges nass zu werden drohten. Eine halbe Stunde später war der Spuk auch schon wieder vorbei und ich machte mich daran meine (eine) Rute, mit der ich heute noch Fischen wollte, auszulegen. So langen unsere vier Montagen wieder mal am Platz und warteten wieder mal darauf gefunden zu werden. Und bis zum Abend - kann ich euch sagen - fanden die Fische nicht nur unsere Futterplätze, sondern auch unsere Montagen und so konnte Michi noch den einen oder anderen Fisch landen und ich wurde mit einem belohnt.


Den Vogel aber schoss Michi noch zum Schluss ab. Wir waren eigentlich gerade beim Ablichten meines Fisches, da hörte ich ein Pfeifen und fragte Michi, ob er es auch höre. Ohne mir zu antworten legte er ein "Bolt" Sprint hin und eine halbe Stunde später- mit inkludiertem Bootsdrill - durfte er seinen neuen PB in den Händen halten. Gratulation zum PB!