März2020

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Bild des Monats: März

Mittwoch, 5. September 2012

48 Stunden Dauerregen

48 Stunden Dauerregen

Passt, es ist Freitagmittag und ich habe mir den Samstag in der Firma freigekommen, um der netten Einladung durch meinen „Chef“ Sigi, zu folgen mit ihm mal eine Session zu verbringen. Das Einzige was das Bild etwas trübte, war der Dauerregen der seit heute Früh eingesetzt hatte. Gestern noch strahlender Sonnenschein bei ca. 25 Grad und heute - wie gesagt - Dauerregen bei ca. 15 Grad und Tendenz eher fallend.

Aber die Freude über die bevorstehende Angeleinheit, dazu für mich noch auf einem neuen Gewässer ließ das bekackte Wetter schnell in den Hintergrund treten.

Aufbau im Regen ist besser als Abbau im Regen, dachten wir uns und schlürften mal entspannt einen Hopfensaft. Das Camp steht und es regnet unaufhörlich weiter. Mittlerweile ist es schon Nachmittag geworden und ich kann mich endlich überwinden meine Taucherbrille und Flossen zu schnappen um einen geeigneten Platz für meine Montagen zu finden.

15 Grad, es ist eine Wohltat heute ins Wasser zu steigen, den dieses ist bestimmt um 10 Grad wärmer als die Außentemperatur, nur ans Herauskommen wollte ich jetzt noch keinen Gedanken verschwenden um die Zeit im und unter Wasser zu genießen.

Herrlich, riesige Krautfelder durchzogen den See. Es war echt schwer krautfreie Stellen zu finden, aber hatte man die mal gefunden und mal näher mit der Taucherbrille in Augenschein genommen, wusste man dass man hier richtig war. Offene Muscheln, freigeblasener Kies à hier mussten unsere werten Freunde ab und an vorbeikommen um zu fressen. Jetzt brauchte ich nur noch etwas Glück dass dies in den nächsten 36 Stunden passierte. Zielsicher wurden die Montagen auf den Grund des Sees hinuntergetaucht und so getarnt, dass nicht gleich dem ersten Karpfenblick verraten sollte, dass es da einen Haken an der Sache gibt.
Voller Zuversicht und zufrieden mit mir selbst machte ich mich auf um das feuchte Element zu verlassen und nach getaner Arbeit mich dem gemütlichen Teil unseres Ansitzes zu widmen. Was ich beim Einstieg in das Element Wasser noch so reizvoll empfand, änderte sich jetzt beim Herauskommen schlagartig. Der noch immer anhaltende Dauerregen veranlasste mich so schnell wie möglich, meinen kleinen Brolly aufzusuchen, mir die nassen Kleiden vom Körper zu reißen und mir was Trockenes überzuziehen. Perfekt wäre jetzt eine Lungenentzündung, dachte ich mir, fahre ich ja nächste Woche eine Woche gegen Süden auf Cluburlaub. Was kann man da schon mehr brauchen als eine Lungenentzündung mit vielleicht 40 Grad Fieber? Aber, wie immer waren die Sorgen vollkommen unangebracht. Aber auch die Hoffnung, dass die Plätze mir einen Fisch bringen sollten erfüllte sich vorerst nicht. Kein Tüter, sowohl Sigis als auch meine Delkims meldeten sich zu Wort.


24 Stunden sind seit dem Auslegen vergangen, keine Rückmeldung, dass unsere Plätze bei Irgendjemand Interesse hervorgerufen hätten. Na ja, dann auf ein Neues. Natürlich regnete es noch immer, und wiederum freute ich mich das Wasser aufsuchen zu können. Ich vertraute weiter auf meine Stellen, denn sie schienen perfekt zu sein. Nach dem Tauchgang sah ich bei einer Stelle, dass Fische am Platz gewesen sein mussten und deshalb fütterte ich noch etwas nach und platzierte - wie bei den anderen - einen neu aufgezogenen Knödel. Fertig! Ich wunderte mich, es war dämmrig geworden. War ich jetzt wirklich so lange draußen? Es kam mir vor wie eine viertel Stunde, aber Sigi wies mich darauf hin, dass ich knappe zwei Stunden dem Zauber des Wassers erlegen war. Das Heraussteigen entwickelte sich - so wie gestern - zu einer Geschlechtsumwandlung, wurde aber gleich darauf besser als ich endlich wieder meine letzten trockenen Kleider an den dafür vorgesehenen Platz befördert hatte.

24 Uhr, Sigi und ich waren wieder mal bereit für die Liege. Nach der Aufzählung unserer Heldentaten und Gesprächen über Gott und die Welt war es höchste Zeit dem Sandmann seine Arbeitsstelle zu sichern. Job erledigt, dachte sich dieser, als ich 10 Minuten später ins Land der Träume glitt.

Piep Piep Piep, verdammt träume ich jetzt schon von einem Run, ist es wirklich schon so weit gekommen mit mir? Schlaftrunken öffne ich meine Augen und sehe Mr. Disco Delkim. Ok, könnte doch ein Fisch sein. Keine halbe Stunde nachdem wir uns schlafen gelegt hatten, jetzt volle Aktion. Sigi machte das Boot startklar und nahm mich bei meinem Rod Pod auf. Gemeinsam konnten wir den Drill in Mitten des Sees genießen. Mehr oder weniger zumindest, immer wieder tauchte der Fisch ab und versuchte noch den einen oder anderen Krautbuschen aufzunehmen um uns eventuell doch noch zu entkommen. Aber diesmal ging der Punkt an uns!

  
Danke Sigi für die tolle Hilfe und die Möglichkeit mir Dir zu Fischen! lg euer joe

Montag, 20. August 2012

Wieder mal raus!

Endlich wieder mal am Wasser. Die letzte Zeit war hart. Mein Körperliches Training in Verbindung mit der dazugehörigen Diät verschlang nicht nur meine Zeit sondern auch die Lust irgendetwas anderes zu unternehmen, das implizierte natürlich auch das fischen. Aber das Event auf das ich jetzt seit Monaten hingearbeitet habe ist abgehackt und so kann ich mich wieder dem ach so süßen Leben widmen.

Tatort: R2 in Großwillfersdorf

Verdächtige: Mein Freund und Teamkollege Martin M. mein Freund Wolfgang H. und meine Wenigkeit.

Fallen: Bei Martin und mir, die neue Testkugel die uns und anderen in Zukunft noch für Freude bereiten wird, Wolfgang setzte auf den Carparea – Mix 2012 der ebenfalls im Hause Boilie and More gewuzelt wurde.

Faktor Zeit: Für Martin knappe 24 Stunden wir hatten das Doppelte vor.

Ziel: Schöne Fisch fangen und wieder mal das Leben am Wasser zu genießen.

Genug der Eckdaten jetzt zu Story:

Früh am morgen, der See liegt vor uns, hierbei handele ich sich um einen ca. 5 ha großen sehr schon gepflegten Schotterteich der laut unseres Wissens den einen oder andern Schatz für seine Besucher bereit hält.
Gleiches Prozedere wie immer, die Basis muss erreichtet werden. Der Schweiß fließt in strömen ab und wir taten uns schwer die verlorene Menge wieder mit Wasser aufzufüllen. Schatten wäre eine Lösung gewesen aber der bot sich leider nur an sehr vereinzelnden Stellen die kaum Platz für 3 Personen bot.



Nun ist es schon Nachmittag geworden. Die Ruten sind platziert und wir sitzen bei einer gemütlichen Tasse Kaffee zusammen und sprechen wieder mal über Gott und die Welt. Es hatte zwar einige Zeit gedauert aber da durchbrach wieder mal ein Bissanzeiger gekreisch die Gemütlichkeit. Martin war auf den Plan gerufen. Er nahm den Fisch auf musste aber nach kurzem Drill feststellen das der Fisch in einem Hindernis "vermutlich Kraut" feststeckte. Kein Problem mit diesem Team, kurzerhand wurde ich als Kampftaucher umfunktioniert und machte mich nur mit meiner Unterhose bewaffnet auf zum Fisch. Immer der Schnur entlang bis ich am Krautfeld angekommen war. Dort konnte ich dann auch schnell aber dennoch äußerst behutsam unseren Halbstarken überreden wieder ins offene Wasser zu schwimmen und Martin konnte das beenden was er begonnen hatte. Der erste Fisch der Session, ein perfekter schöner kleiner Schuppi, zauberte ein lächeln in unsere Gesichter.


Die Sterne funkeln schon und die Augenlieder wären immer schwerer. Zeit für die Liege, aber kaum hat der Sandmann seine Arbeit bei mir hinter sich gebracht, reißt mich eine grell leuchtende Hirnbirn aus den süßen Träumen. Martin hat schon wieder zugeschlagen. Wiederum handelt es sich um einen kleineren Schuppi der ebenfalls nach der Ablichtung wieder in der Dunkelheit verschwindet.


Aber nicht nur der Sandmann musste in dieser Nacht Schwerarbeit leisten sondern auch ich. Denn zwar nahm Martin meine Fotodienste bei einem kleinen dicken Spiegler nicht in Anspruch und der Fisch durfte gleich wieder schwimmen, dafür räumte Wolfgang kräftig ab. Zwei Fische wobei es sich beim ersten Fisch um einen der wenigen Ghost Carps handelte die der See sein eigen nannte. Einfach ein prachtvolles Tier. Der zweite Kollege durfte dann gleich in der Früh zum Fototermin erscheinen. Perfekte erste 24 Stunden, insgesamt fünf Fische.


Nur mir blieb bis dato leider noch das Drill Gefühl versagt aber im Gegensatz zu Martin hatten ich ja noch eine Nacht vor mir und in der sollte dann so hoffte ich doch noch was gehen.

Mittag: Brütente Hitze begleitet Martin beim Abbau seines Camps. Er war zwar nicht ganz so glücklich, dass er keine Zeit mehr zur Verfügung hatte, aber im Leben gibt es ja leider noch andere Verpflichtungen außer der Fischerei.


Jetzt sind wir nur noch zu weit und ich bin gespannt was uns die letzte Nacht bringen sollte. Die Vorzeichen standen nicht unbedingt gut weil den gesamten Tag war kein einiger Pieper unserer Funkboxen zu hören. Aber aus unserer gesammelten Erfahrung der letzten 24 Stunden vertrauten wir auf die Abend und Nachstunden. Wie sich herausstellen sollte vollkommen zu recht. Nicht nur das ich noch einen sehr guten fotogenen Spiegler ablichten konnte, nein Wolfgang durfte sich über seinen neuen PB freuen. Immer wieder magisch solche Momente miterleben zu dürfen.


 Eins ist Fix die R2 hat uns nicht das letzte mal gesehen.

Lg euer Joe

Montag, 23. Juli 2012

Sommerloch

Wahrhaftig, der Heurige Sommer ist Fischtechnisch eigentlich gar nicht zu erwähnen.


Auf der Hauslacke geht nichts mehr. Außerdem veranlasst mich die Badesaison ein wenig auszuweichen und auf anderen Gewässern wieder mal mein Glück zu versuchen. Und das beschert mir dann doch den einen oder anderen Fisch.

Bin gespannt wie es weitergeht.


lg Euer Joe

Donnerstag, 28. Juni 2012

Zuckerlfisch

Ja ja, es ist 21 Uhr, es regnet und die Lufttemperatur ist auch auf 16 Grad gesunken, aber das hindert mich nicht die Badhose überzustreifen und in den See hinaus zu schwimmen um meine Montagen zu platzieren. Denkt was ihr wollt, sage ich zu mir wenn ich die Pasanten sehe die sich die Augen reiben und mir innerlich den Vogel zeigen!
Aber genau diesem Einsatz ist es zu verdanken das man dann auch solche Fische begrüßen darf!


lg Euer joe

Samstag, 23. Juni 2012

Abkühlung bringt´s

Unerträglich war es die letzten Tage!

Ich habe nix gegen Hitze, aber wenns dann so schwül ist mit 70% Luftfeuchtigkeit und man schon bei der kleinsten Tätigkeit schwitzt wie eine Sau, vergeht einem die Freude.

Ajo, ich hatte ja jetzt meinen Urlaub 2012. Und das heißt ja bei mir immer 4 Wochen am Stück wie jedes Jahr.

Aber nun sind die 4 Wochen auch schon fast wieder um, und Fischtechnisch war diese Zeit mehr als bescheiden. Die fünf Einsätze die ich zu dieser Zeit verübte blieben alle ein Schlag ins Wasser. Nicht mal der kleinste Weißfisch wollte aufgrund der Hitze beißen. Ok, das Wasser hat fast 26 Grad, da macht nicht mal das Baden Spaß, also kann ich es unseren Freunden nicht verdenken das ihnen dieser Umstand auf den Magen schlägt.

Wie herrlich, gestern öffne ich das Fenster meines Schlafzimmers und eine kühle Brise weht mir um mein dünnes Haar. Ok, heute könnte was gehen, Fischtechnisch gesehen.
Den ganzen Tag erledigte ich meine Hausarbeit und bereitete mich nebenher auf eine Nachtsession vor. Partikel kochen, Kugeln herrichten und den Hänger beladen.

18Uhr: Die Katzen sind versorgt und ich bin auch schon auf dem Weg zum See. Dort angekommen staune ich nicht schlecht. Eine Veranstaltung findet heute am See statt, und zwar Drachenboot Trainingscamp.

Top denke ich mir, das wird sich sicher bestens auf das Beissverhalten unserer Freunde auswirken. Aber egal hilft ja nichts. Unter dem Takttrommeln und der Kommandoschreien der Drachenboots Führer beginne ich meine Montagen hinauszuschwimmen. Herrlich im Sommer, ein Futterküberl plus Montage und schon gehts raus in den See. Auf diese Art und Weise verbinde ich den Spass am Schwimmen, Tauchen und Fischen.
Alles liegt perfekt und ist mit Futter versorgt, das Warten kann beginnen.


Mittlerweile ist es auch schon Abend geworden und die Drachenbootbesatzungen geben sich dem Alkohol am Lande hin.
Ich ziehe mich auf meinen Anhänger zurück und versuche noch ein wenig zu lesen was aber bald an der Dunkelheit scheitern sollte.


Tierischer Besuch stellte sich bis dato nur an Land im Art von Eulen und Feldhasen vor, aber unsere Wasserschweinchens waren bis jetzt noch nicht am Platz, also beschließe ich mich in den Schlafsack zu rollen und den Himmel nach Satelliten abzusuchen bis mich der Schlaf übermannt.


Piiieeeeppp, 1 Uhr , Schlaftrunken schlüpfe ich in meine Crocs und eile zu den Ruten, nach 20 Minuten Drill unter Traumhaften Sternenhimmel war wieder mal ein Jack Pot eingefahren.


Ein fetter Schwarzer war bereit für den Fototermin. Nach dieser geglückten Aktion wurde er von mir wieder ins Wasser begleitet und durfte dort wieder sein Unwesen treiben.


Die Aktion hatte sich schon wieder ausgezahlt und ich konnte mich wieder dem Schlaf widmen. Die Nacht brachte mir dann auch noch 2 kleiner Karpfen, eine Karausche und einen Wels. In den frühen Morgenstunden machte ich mich wieder auf den Weg Heimwährst.

lg Euer Joe

Montag, 18. Juni 2012

zaaaaaacccchhhhhh

Hallo Freunde,

Ja ich weiss, ich wollte Euch ja immer auf dem laufenden halten! Aber durch den akuten Zeitmangel der bei mir in letzter Zeit herrschte bin ich fast nie ans Wasser gekommen.

Fußball- Fanaktivität, Training, Wandern usw. sind bei mir in letzter Zeit recht hoch im Kurs gestanden und so konnte ich nur sehr wenig Zeit am Wasser verbringen. War im letzten Monat nur etwas 5 mal am Wasser und davon ging ich einige male leer nach Hause.

Aber die Zeit war trotzdem immer sehr erholsam und genau das richtige nach dem ich suchte. Schön war auch eine Session mit meinem Team Kumpel Martin in der er einige schöne Schuppenträger überlisten konnte. Ich dagegen konnte wieder einiges dazu lernen, das ja immer so ist wenn man mit einem "alten" Hasen ans Wasser kommt.


Weiteres Highlight 2012 war wie immer das Forumfischen von Carparea.org !

(Quelle Carparea.org )

Heuer durften wir 20 Leute aus ganz Österreich und auch wieder zwei aus Deutschland bei uns begrüßen. Wie immer toll organisiert und ein absoluter Höhepunkt des Jahres.
Aja, dort konnte auch ich Fische fangen!

  
Hoffe das ich jetzt das eine oder andere mal ans Wasser komme, um Euch und auch mich mit Fisch zu erfreuen!

lg Euer Joe

Dienstag, 22. Mai 2012

ich komm zu nix

Hallo Freunde

Kann es nicht erklären, aber im Jahr 2012 komme ich nicht so oft ans Wasser wie erwartet, aber trotzdem kann ich den einen oder anderen Fisch immer wieder mal zu einem kurzen Landgang überrede.

Viel wichtiger ist mir aber der Aspekt, meine Ruhe und Frieden am Wasser voll auskosten zu können, und da mein neues Gewässer sich im Süd-Weststeirischen Weinland befindet kann man ab und an schon seine Blicken schweifen lassen.


Da es sich bei diesem Gewässer aber auch um einen sehr beliebten Badesee handelt, wird es mit den steigenden Temperaturen nicht leichter dort einen Fisch zu landen. Zudem hat mich der See das eine oder andere mal schon mir leeren Händen nachhause geschickt. Doch ganz so stimmt das nicht.
Ich bin immer voll entspannt und genieße auch den Aspekt mich nicht immer mit anderen Anglern messen zu müssen. Und ab und zu hat der Herr des Sees dann doch ein einsehen und zeigt mir seine Schätze.


lg Euer Joe

Montag, 7. Mai 2012

Wieder DA !!!

Fast ein Monat ist seit meinem letzten Eintrag vergangen. Eigentlich eine Schande, aber der Boilie and More Blog und meine restlichen Tätigkeiten nehmen mich recht in Anspruch. Vielleicht macht es ja auch das Alter da ich ja seit ein paar Tagen die Drei Punkt Nuller Marke überschritten haben.


Trotz allem bin ich froh Euch einige News näher bringen zu können.

Da ich ja anfänglich der Saison ein kleines Welsproblem hatte, habe ich bis dato diverse Futter Taktiken ausprobiert um dem „Problem“ hehr zu werden.

Mein Plan ging bis jetzt noch nicht auf, soviel kann ich berichten, aber ich habe so glaube ich die eine oder andere wichtige Erkenntnis erzielt die mir hoffentlich helfen wird das in den Griff zu bekommen.


So habe ich erst vor kurzen eine Nacht hinter mich gebracht, bei der ich von 18 Uhr bis 24 Uhr 7 Welse fangen konnte, die dabei maximal eine Größe von ca. 70 Zentimeter aufwiesen aber in ihren Bäuchen meinen ganzen Futterplatz inhaliert hatten.
Völlig frustriert, da ich auch schon auf 30mm Knödeln umgestellt hatte und auch meine Futterplatze nicht mehr anfischte und trotzdem alle Stunden von einem Schleimer geweckt wurde machte ich mich um Mitternacht auf den Weg nach Hause.
Aber es gibt auch andere Tage die mir meine neue Hauslacke beschert hat. Anfänglich waren es die großen Schwarzen die mir Freude bereiteten und jetzt kamen auch noch schöne dicke Karpfen dazu. Ich glaube ich bin auf dem Richtigen Weg. Werde Euch jetzt so hoffe ich wieder regelmäßiger Informieren können.


Lg Euer Joe

Dienstag, 10. April 2012

Ostermontag

Ostermontag, die Sonne lacht vom Himmel, aber man sollte sich nicht täuschen, Frost belagert meine Autoscheibe! So entschließe ich mich meinen Tagesplan etwas umzugestalten. Partikel kochen und die für Nachmittag geplante Trainingseinheit auf jetzt vorverlegen.

11 Uhr, ... mit gestählter Brust mache ich mich auf zum Hauswasser. Zuerst mit einer Pulle Edelstoff ( Augustiner Bier ) frisch aus Germanien mache ich einen Kurzbesuch bei unserem Doktore der am kleinen See ebenfalls heute sein Glück versuchen möchte. Schnell war mal eine Stunde mit Weibergewäsch „verloren“ und so war es schon gut über Mittag geworden, bevor meine Eisen den Weg ins Wasser fanden.


Gefüttert wurden mit Partikeln und Boilies in diversen Größen von 14-25mm. Eine Rute mit Partikel beködert den vielleicht sind ja auch schon einige Amur Kollegen unterwegs. Die anderen mit Knödeln in der Hoffnung einen Gelben dafür gewinnen zu können. Alles wie immer mit meinen neuen Mini Freund Ivader I an Ort und Stelle gebracht.

Endlich Zeit zum Rasten, aber zuvor war noch die Mittags- Osterjause angesagt und Martin alias Doktore kam auch noch ein Sprüngerl vorbei und wir schlürfen genüsslich Apelsaft und Bier und ließen das Weibergewäsch wieder hochleben. Jetzt Beine ausstrecken und Schlafposition einnehmen, unter den wachenden Augen duzender Spaziergängern, zog ich mich zu einen gepflegten Mittagsschlafes in der Mittagssonne zurück. Da ich auch Herr über meine eigene Insel war musste ich keine Angst haben in meine Ruhe gestört zu werden außer von unseren Schuppigen Kollegen.


Und wirklich, keine 5 Minuten im Traumland schon meldete sich Mister Delkim zu Wort. Fallbiss + Partikelrute = Amur ?

JA nach 10 Minuten spannenden Drill konnte ich meinen ersten schwarzen Amur des Jahres 2012 auf die Matte legen. Dank Martin wurde der Fisch auch noch Bildtechnisch festgehalten und konnte dann wieder seine Bahnen ziehen.


Taktik änderung:
... da ich ja jetzt einige Stunden auf den ersten Biss gewartet hatte und da aus meiner Erfahrung sich die Weißfischkollegen selten alleine durchs Wasser bewegen, wurden kurzerhand alle Ruten mit Partikel bestückt und die Ruten im Radius von ca. 30 Meter um die Erfolgsstelle abgelegt.
 Ergebnis:
…noch zwei weitere Schwarze innerhalb von einer Stunde, die jetzt von Udo und Max dankend ins Bild gesetzt wurden.

  
Perfekter Tag

(Danke an Martin und Udo für die Fotos)
 Lg Euer Joe

Mittwoch, 28. März 2012

Erste Göbe und jede Menge Beifang

Vier mal war ich jetzt heuer schon für einen Kurzbesuch am neuen Hauswasser. Nie länger als 8 Stunden und ging trotzdem nur einmal ohne Fischkontakt nach hause. Letzte Woche war es auch endlich soweit, der erste Göbe verirrte sich in meine Keschermaschen. Bei Gott kein Riese aber der erste halt! Ihm folgte bald der zweite, der ebenfalls kein Riese war aber ein schönes Schuppenbild trug. Was ich heuer nicht so erwartet hatte ist der Beifang, 5 Welse und 2 Karauschen stehen derzeit auch schon auf der Liste. Da ist wohl eine Taktikänderung gefragt!