März2020

März2020
Bild des Monats: März

Mittwoch, 28. September 2011

Wunderschöner Herbst


...leider hat so ein wunderschöner Herbstbeginn auch seine Schattenseiten. Sehr viele Angler versuchen nochmal ihr Glück, bevor das Zeug im Keller den Winterschlaf antritt! Mir jetzt auf der Hauslacke auch passiert. Aber da heißt es bitte warten, auf ruhigiger Zeiten! Hoffe euch bald wieder was bieten zu können.

lg joe

Montag, 19. September 2011

Unwetterwahrung

Unwetterwahrung, eine mächtige Kaltfront mit einem Temperatur Sturz von 20 Grad wird ausgegeben.

Uns doch wurscht, dachten mein Kumpel Marco und Ich. Ehrlich gesagt, wenn ich Marco diese Session nicht versprochen hätte und die Karte nicht schon gelöst hätte, wäre ich auch bestimmt Zuhause geblieben!

Na ja, wir hocken am See und bestaunen unseren extrem mickrigen Vorrat am Spezialköder. Da dürfen nicht allzu viele Fische beißen, scherzen wir noch. Da ich Marko ja seit unserem legendären Deutschlandtrip ins Frankenthal nicht mehr gesehen hatte ( bis auch einen Kurzbesuch beim Fischerstammtisch ) wurden die wichtigsten News ausgetauscht!

Zur Geisterstunde wanderten dann unsere Ruten an ihren Bestimmungsort. Zur unserer großen Überraschung war das Wetter stabil und nicht all zu viel wies auf ein Unwetter hin. Diese Metrolügen hatten wohl wieder mal den Finger zu früh am Panikknopf, ist ja nichts Neues.

Da wir beide morgen in der Früh schon wieder raus mussten legten wir uns schlafen. Gemütlich knotzend ich in meiner Wide Boy, da plötzlich hörte ich auf einmal Marco rufen „ Fisch – Fisch“ Schnurstracks stand ich kescherbereit neben ihm. Ein wunderschöner Spiegler sollte unser Lohn für die nächtliche Störung sein. Schnell abgelichtet und zurückgesetzt und ich lag schon wieder auf meiner Liege.


So gegen 04 Uhr für brach dann das Unwetter über uns herein. Ach du Scheiße, zu früh gefreut – und mit dem Wetterumschwung kamen auch die Fische. Marko konnte noch 3 weitere kleinere Karpfen und einen Amur überlisten, die aber aufgrund der Widrigkeiten ohne Foto schnell wieder zurück durften. Wah, alles nass und kalt, fürchterlich, wäre ich doch jetzt zuhause im warmen Bett aber nein… ;-)

In der Früh - es regnete immer noch und die Temperatur war auf ca. 10 Grad gefallen - erwischte Marko noch einen Amur und das war es dann.



Ich sollte ohne Run meinen Heimweg antreten müssen, aber eins lasst euch gesagt sein, „ Ich komme wieder“!

Danke Marco für die nette Session


Montag, 12. September 2011

Urlaub bei Freunden

Das Wetter ist heiß, fast zu heiß für Mitte September.

Mein Kumpel Wolfi und ich beschließen heute wieder mal auf das Zelt zu verzichten und dem lauen Abend unter dem Sternenhimmel zu erleben. Besuch hatten wir auch schon, Hänzn und sein Kumpel Robert, die auch am See ihr Glück versuchten. Hänzn hatte sein Glück in Art einer der sehr sehr raren Koi- Karpfen schon gefunden.  Verdammt schon wieder ein Zielfisch weniger. *Grins*
Sie versorgten uns mit einem Bier und so kamen wir wieder ins Gespräch über dies und das.

Gegen Abend schafften wir es dann sogar unsere Ruten an Ihren Bestimmungsort zu bringen und warteten jetzt darauf in den Drill starten zu dürfen. Das ließ sich Wolfi natürlich nicht zweimal sagen und legte prompt einen von mir so heiß geliebten Weißfisch auf die Matte. So, der Amur ist im Kasten und wir konnten uns wieder der Konversation  widmen.


Da wir uns einige Zeit nicht gesehen hatten, gingen uns die Gesprächsthemen auch nicht so schnell aus und wir quatschten bis tief in die Nacht. Der einzig „störende“ war Wolfi, der glaubte zwischendurch immer wieder einen Fisch drillen zu müssen. Nicht zu glauben.





Ja, so wanderten bis früh morgens insgesamt vier sehr gute Fische auf meine Speicherkarte, und ich war froh, als Wolfi beschloss die Ruten nicht neu auszulegen und uns ein wenig Schlaf zu können.

Verrückt wie es derzeit abgeht, keine Frage, fast schon kitschig. Aber ganz im Gegensatz zu Wolfis Bissanzeigern schwiegen meine eindrucksvoll.

Der Morgen war angebrochen und Wolfi war schwer gezeichnet von den Kraftanstrengungen die er in der Nacht vor der Linse vollführen musste. Also beschloss ich kurzerhand mal für ein kräftiges Frühstück zu sorgen um uns - dann gestärkt - weiter uns unseren schuppigen Freunden widmen zu können.

Später Vormittag, Wolfi steht schon wieder im Drill und ich bin wieder mal in der Zuschauerrolle. Aber jetzt nicht mehr. Ein zweiter Fisch ergreift die Flucht „ Doppelrun“, absolut verschärft. Leider steigt Wolfis Fisch mitten im Drill aus, die Schuld wird schnell dem Schonhaken zugeschoben und sofort rückt mein Fisch in den Mittelpunkt. Stur zieht er seine Bahnen vor unseren Füßen und bestätigt damit, dass es sich um keinen Schlechten handeln könnte. Da plötzlich durchbricht er die Wasseroberfläche und unsere Vermutung wir bestätigt, es ist ein guter, ein sehr guter.

Schnell steigt wieder der Blutdruck auf Maximallast. Die Birne läuft rot an und das Herz schlägt bis zum Hals oder nahezu darüber hinaus. Jetzt bloß keinen Fehler machen und den Fisch sicher über den Kescherrand bringen. Dank perfekter Teamarbeit senkt sich mein Blutdruck wieder in halbwegs für die Krankenkasse erfreuliche Regionen und die Endorphine schießen nur so in meinen Körper. Sagen wir einfach: ich freute mich wie eine Gruppe „Weight Watchers“ die gerade den Eingang zur Fa. Zotter (Schokolade Firma) stürmen. Ein prächtiger Fisch, und die Form einfach der Hammer. Froh und überglücklich darf ich den Fisch nach seiner Fotosession wieder seinem Element übergeben.


Puh wie geil war das, was sollte jetzt noch folgen? Konnte es eventuell noch besser werden?! Nein auf keinen Fall !!!

Absoluter Bullshit!! Denn Wolfi streute noch so als Zugabe den einzigen schwarzen Amur des Sees darüber. Ein echter Zielfisch und immer wieder wunderschön anzuschauen. Makellos und einfach nur prächtig verabschiedeten wir natürlich auch Ihn in die Freiheit. Als Zugabe sollten wir beide noch mit zwei „kleineren“ Karpfen belohnt werden, ehe wir unsere Zelte wegen des einsetzenden Regens abbrachen.