März2020

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Bild des Monats: März

Samstag, 28. Mai 2011

Das Wochenende steht vor der Tür…


Ja, es ist Freitag und da die Handwerker, die ich mit meinen Ratschlägen die ganze Woche aufgehalten habe fertig sind, will ich mich heute dafür belohnen und von der Früh bis zum Abend mein Glück am Wasser versuchen.

Schon bei dem Gedanken das Wasser an einem Freitag aufzusuchen, ließ schon meine Nackenhaare senkrecht zu Berge stehen. Aber ok, ich hatte gestern schon mein Futter vorbereitet und das Wetter passt auch. Ich bin einfach gern allein am Wasser, so ist es immer gegeben, dass ich mein Hobby plus die Natur in vollen Zügen geniessen kann.





Also auf bei strahlenden Sonnenschein ins Auto und ab zur Lacke. Dort angekommen ( es war ca. 08 Uhr morgen ) war natürlich der erste Fischplatz schon besetzt. Aber ok, damit hatte ich gerechnet und im hinteren Teil des Sees war ich solo unterwegs. Trotzdem das ungute Gefühl in meinem Bauch wollte nicht weichen und verstärkte sich als ich meine minimal Tacklebox öffnete. Diesmal war sie so minimal gefüllt,dass ich nicht einmal meine Boilienadel wieder zurück an ihren Platz gelegt hatte. Sollte das ein Zeichen sein, dass ich mein Zeug nehmen sollte und mich auf den Weg nach Hause zu machen ? Ach nein so ein Unsinn aber wie bekomme ich jetzt meine Köder aufs Haar?



Ich könnte ja zu dem anderen Angler gehen und um eine Ködernadel bitten aber irgendwie war mir nicht nach Gesellschaft.

Also was nun? Die Tacklebox durchforstet und da siehe her ich hatte doch ein Rig mit dem Extrem steifen Kombi – Rig Material von PB. Der kleine Mac Gyver in mir machte daraus sofort eine Boilienadel und somit konnte ich meinen gekochten Mais aufs Haar befördern. Yes, ein kleiner Sieg und meine Stimmung war deutlich gestiegen.






So jetzt war ich am Auslegen und überlegte mir schon wo ich die Kamera perfekt platzieren könnte um heute meine Geräte per Selbstauslöser ablichten zu können. In der Zwischenzeit lag die erste Montage schon im Wasser und wurde mit Futter versorgt und als ich bereit war die zweite Rute abzulegen, hörte ich ein verdächtiges Knaxen im Wald. Oh mein Gott, zwei weitere Angler machten sich auf dem Weg zu mir. Mein Gesicht verfiel sofort in eine Schockstarre, aber was hatte ich schon erwartet? An einem Freitag einen ungestörten Fischtag zu verbringen und an diesem Gewässer leider schon seit langen nicht mehr vorstellbar.

Misswillig, aber trotzdem höflich wechselte ich einige Worte mit den Neuankömmlingen, gleich stellt sich heraus, dass sie zu Dritt hier waren um bis Sonntag unseren gelben Freunden nachzustellen. Selbstlos zog ich meine Montagen heraus und überließ Ihnen meinen Platz, da es für sie sonst unmöglich gewesen wäre  zusammen zu sitzen. Ok, ohne viel zu sprechen nahm ich mein Zeug und siedelte um. Da ja alles vorbereitet war ging es relativ schnell von statten sodass gegen 10.00 Uhr meine Montagen jetzt endgültig darauf warteten gefunden zu werden.




Nach zwei Stunden kam ich zur Erkenntnis, dass ich mich heute hier nicht mehr wohl fühlen würde und packte zusammen. Ich genieße beim Fischen einfach gern meine Ruhe und wenn dann neben dir ein Fort aufgebaut wird und ich die Natur nicht mehr genießen kann bin ich fehl am Platze!





Also hätte ich auf meine innere Stimme hören sollen die mir gesagt hat „ Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und somit bleib lieber daheim“!!! Der, der nicht hören will muss fühlen.

Lg euer joe

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