März2020

März2020
Bild des Monats: März

Samstag, 25. Juni 2011

Eine Unglaublich Woche

Samstag bis Montag

Es ist Samstag 12 Uhr und die Stechuhr wurde soeben in der Firma gelöst. So was nun? Aber Ihr kennt mich, mein Wochenende ist immer bis ins letzte verplant und somit steht jetzt der Besuch beim Carphunter und Co Shop an,  der heute sein einjähriges Bestehen feiert und danach ist geplant eine Session mit meinem langjährigen Freund Hiasl zu verbringen.

So, mittlerweile bin ich seit 3 Stunden beim Markus auf der Feier und jetzt scheint sich die Party zuzuspitzen. Einige sind recht gut unterwegs im Sinne des Alkohols und die Party scheint gegen 14 Uhr zu explodieren. Zum Glück muss ich heute noch 50 Liter Partikel für meinen Kumpel Hiasl abkochen der jetzt doch ab Donnerstag statt mir, zum Ossi fährt und dafür  Tigernüsse benötigt. Unsere heute geplante Session an Hiasl Hausgewässer haben wir schon wegen der Wettervorausschau abgesagt, denn heute, am späten Nachmittag sollen die Tore zur Hölle geöffnet werden und Zerberus höchst persönlich soll heraustreten um uns zu holen. Also kurz gesagt die Wettervoraussage war mehr als bescheiden.

So, in Feierstimmung bin ich also heute nicht und somit begebe ich mich auf den Weg nach Hause. Aus irgendeinem inneren Antrieb begebe ich mich auf zu meinem Hauswasser, um zu sehen, wer dort alles unsere Freunde so belästigt, da ich ja ab morgen mich ebenfalls der Fischerei widmen wollte.

An See angekommen, welch eine Überraschung, niemand am See. Was nun, zwar sind heute Unwetter angesagt aber jetzt gegen 17 Uhr sieht es eigentlich recht rosig aus. Hatten sich die Meteorolügen wieder mal geirrt und sollte heute doch kein Unwetter mehr folgen?

Eine Bauchentscheidung musste folgen, und mein Bauch befahl mir mein Zeug Zuhause zu schnappen und mich auf den Weg zum See zu machen. Zuhause angekommen und schnell mal einen Topf Partikel aufgesetzt, denn die 50 Liter müsste ich ja auch noch abkochen. Zu meinem großen Glück war das Wetter ja so angesagt, dass mein Vater nichts outdoormäßiges vor hatte und somit war die Partikel frage auch schon geklärt. (Danke vielmals)



Zwei Stunden später war das Zelt auch schon am Platz montiert und ich war noch immer allein am See, einfach herrlich.  Die Montagen hatten auch schnell ihre Verweilstellen gefunden und somit konnte ich mich um die Inneneinrichtung meines Zeltes kümmern.

Alles war bereit und nun begann das Warten. Mittlerweile bestätigte sich leider das, was die Meteorolügen vorausgesagt hatten. Es wurde zusehends finsterer. Scheiße, was kommt da auf mich zu? Generell ging am Seedie letzten Wochen eher weniger und der Wetterumschwung ist bestimmt  meinem ganzen Unterfangen nicht zuträglich.
Und schon prasselte es auf mein Zelt nieder und mit Beginn des Regens, wie sollte es auch anders sein, bekam ich einen Biss.

Fallbiss, hmm eine Schleie oder sollte es doch mein erster Amur des Jahres sein?
Das zweite sollte sich bewahrheiten und gar kein so schlechter. Bremse auf und den Amur mal den Kescher gezeigt und schon flüchtete er so wie geplant damit er nachher beim Fototermin bitte Ruhe geben möge. Fünf oder sechs Fluchten später glitt er dann auch schon in den Kescher. Jetzt noch notdürftig ein paar Fotos per Selbstauslöser gemacht und, obwohl die Bilder mehr schlecht als recht waren, wurde der Fisch vorsichtig zurückgesetzt.


Die Nacht sollte mir noch einen weiteren Weißen bescheren. Im wildesten Regen natürlich! Da mittlerweile schon alles Nass war, beschloss ich ein Foto zu versuchen, aber vergebens, es war einfach zu nass. Jetzt war nur noch eine Rute im Wasser und das sollte auch so bleiben bis in der Früh. Die Nacht war ebenfalls spannend da ein extremes Unwetter den See heimsuchte und ich versuchte mein Zelt am Boden zu behalten. Irgendwann beruhigte sich zum Glück das Wetter und ich konnte doch noch ein wenig schlafen.

Am Morgen regnete es leider immer noch, aber nicht mehr so heftig. So beschloss ich mich noch mal in den Schlafsack zu legen und noch eine mal zu mützen.

So im Halbschlaf hörte ich auf der Straße ein Auto heranrollen. Es war Flo, ein Teammitglied des Vereins die den See gepachtet hatten und, im seinem Schlepptau mein Kumpel Frank der sich die Woche in Österreich aufhielt, um zu Angeln und eine Hochzeit zu besuchen. Nach einem kurzen Grüß Gott machten sie sich auf zum hinteren Platz und da ich Ihre Wunschstelle besetzte, half ich ihnen ihr Zeug an den Platz zu bringen, da mich mein schlechtes Gewissen quälte. Wieder im Camp widmete ich mich den Fachmagazinen und bewunderte mein Bild im Focus.

Zu Mittag fing ich einen kleinen Karpfen der mich an einen Fußball erinnerte und eine schöne Schleie.





Mittlerweile ist es  Sonntag Nachmittag, und gerade ist meine Delkim wieder von den Toten erwacht. Geil, ein Vollrun und es ist bestimmt ein Karpfen, und das auch kein schlechter. Gerade ist Frank auf einen Besuch zu mir gekommen und dankendens- werterweise machte er die Fotos dieses Fisches.




Ich quatschten mit Frank ein wenig über Gott und die Welt und schon war es wieder Abend geworden.
Die Ruten waren wieder draußen und warteten gefunden zu werden. Aber es sollte bis in der Früh dauern bis dies geschehen sollte.



Um fünf Uhr wurde ich so geweckt, wie jeder Angler geweckt werden möchte. Mein Delkim produzierte einen Dauerton mit einem schönen Schuppi als Ergebnis.




 
Gerade beim Protein Frühstück verirrte sich noch ein wunderschöner dunkler schlanker Schuppi in meinen Kescher. Zum Glück kam Wolfi gerade des Weges, mit dem ich mich heute zum Fischen verabredet hatte. Schnell wurde der Fisch in Szene gesetzt und danach wieder seinem Element übergeben.




Nun widmete ich mich Wolfi und wir besprachen die Taktik für den heutigen Tag. Da Wolfi nur den heutigen Tag fischen wollte und es sich um meinen letzter Tag handelte, musste ein schneller Erfolg her.

Also legten wir die Ruten ab und fütterten meinen Partikelmix aus Tigernüssen und Mais dazu. Bei Wolfi sollte sich der Erfolg noch einstellen. Er konnte zwei Fische verhaften.






Bei mir blieb alles ruhig, aber von Unzufriedenheit keine Spur ich hatte eine tolle Session mit guten Freunden und Wetterkapriolen hinter mir. So was macht unser Hobby aus und wird mir wahrscheinlich ewig in Erinnerung bleiben.





Dienstag:

Kurzer Abstecher

So, da ich ein erfolgreiches Wochenende ist hinter mir hatte und obwohl ich nicht die mega Bissfrequenz erwartete, beschloss ich heute trotzdem eine Kurzsessions zu starten.

Einfach herrlich, wenn das gesamte Fischzeug mit einmal am Platz ist. Heute bin ich aber zu minimal unterwegs den die Kamera ist nicht von selbst mitgegangen. Najo nicht so schlimm, da die Fische letztens eher immer nur nächtens gebissen hatten, rechnete ich mir nicht all zu vielen Erfolgsaussichten.

So zwei Tigernüsse und einen Enterprise Tackle Pop Up Mais aufs Haar gezogen und die zweite wurde mit einem 14mm Fluo Pop Up meines Vertrauens bestückt.

Und schon lagen sie alle am Platz. Unglaubliche fünf Minuten sind vergangen und schon bereue ich die Kamera vergessen zu haben. Ja echt der erste Fisch stemmt sich mir entgegen. Ok, das ist vielleicht übertrieben, eigentlich lässt er sich wie ein nasser Sack herholen. Richtig es ist ein Amur. Vor dem Keschern noch ein paar Fluchten provoziert und dann ab in den Kescher.

Ein schöner Fisch von der Größe her. So schnell zu Flo und Frank und bitten ob sie nicht schnell ein Foto machen könnten. Da Frank grad mit dem Auslegen seiner Ruten beschäftigt ist, erklärt sich Flo dankender weise bereit den Fisch zu fotografieren.

Eins sage ich Euch es sollte nicht der letzte für heute gewesen sein.

Einige Zeit später war es wieder soweit, Frank war dankenderweise diesmal zum fotografierten gekommen, jetzt aber einen Karpfen.



Frank machte sich gerade wieder auf dem Weg, da ich dabei war den Fisch zurückzusetzen. Da lief erneut eine Rute ab. Ich bat Frank den Fisch aufzunehmen, da ich mit dem zurücksetzen des Weißfisches zu tun hatte.

Frank stand nun bestimmt schon fünf Minuten im Drill, da ich ihn gebeten hatte jetzt den Fisch fertig zu Drillen, als meine Rolle komische knirschende Geräusche von sich gab. Und siehe da, auf einmal geht gar nichts mehr. Frustriert übergibt mir Frank die Rute. Es rührte sich nichts mehr außer dem Fisch am anderen Ende der Schnur!!!

Ok, ich versucht die Bremse zu lösen und plötzlich bewegte sich die Rolle wieder. Nicht wie neu aber Drillen war unter erschwerten Bedingungen möglich. Wieder ein Karpfen, und gar kein ganz schlechter. Die Bremse Arbeitet zwar hakig aber ok und somit konnten wir den Fisch landen. 14 kg Schuppinger den wir natürlich zu zweit ablichteten das dank meines Bruders des Herrn Dr. der in Zwischenzeit gekommen war um mit mir die Natur zu genießen und Jogurt zu löffeln möglich geworden ist.


Ein weiterer Amur sollte noch folgen und einen sehr guten Weißfisch verlor ich leider weil ich ihn zu früh kescherte. Dieser befand sich zwar schon im Netz aber konnte beim Rücktransport mit dem Boot die Gunst der Stunde nutzen und ausbüchsen. Erst mal war ich ein bissi sauer und enttäuscht aber als ich nachdachte, was ich jetzt schon wieder in 5 Stunden an Land gezogen hatte verzogen sich schnell die Gewitterwolken.


Freitag - Samstag

Ganz großes Kino

Wir schreiben heute Freitag. Den gestrigen Feiertag habe ich damit verbracht dem Team vom Boilie and More mit meiner Hilfe zur Seite zu stehen. Es galt eine Platzeinteilung für mehrere Personen die an Sigis Gewässer Ihr Glück versuchen wollten zu schaffen und dann die Leute mit einer Seerunde nach der anderen per Laune zu halten.


Und zwischendurch wieder einmal das Nettogewicht eines Fisches zu bestimmen und noch einiges anderes.


 Nochmals Danke an Christa und das gesamte Team von Boilie and More für die Verpflegung und den unterhaltsamen Tag. Das Wetter spielte leider ab und zu verrückt und die Welt drohte von einem Moment auf den anderen unterzugehen.

So wie gesagt heute ist Freitag und ich bin gerade mit Schaffen fertig und siehe da, es klingelt das Telefon. Es ist Daniel allseits bekannt als Polsi. Wir tauschten uns über unsere letzten Fischertechnischen Erlebnisse aus.
Im Gegensatz zu mir, hatte Daniel nicht nur positives zu besprechen, da sie vor kurzen seinen Stausee den der normalerweise unsicher macht abgelassen haben. Jetzt regte sich zwar schon wieder leben im Staubereich aber die Karpfen hatten derzeit keine Lust zu beißen.
Da erwähnte ich dass ich heute eventuell noch unseren Freunden an meinem Hauswasser nachstellen wollte. Kurzerhand entschloss sich Daniel dazu heute ebenfalls die Nacht mit mir Fischtechnisch auf meiner Hauslacke zu verbringen. Coole Sache.

Mittlerweile war es 16 Uhr und der heftige Regen der die letzten zwei Stunden mir auf die Stimmung geschlagen hatte löste sich schon langsam wieder auf.
Am Hauswasser angekommen, rechnetet ich mit dem schlimmsten da es ja Freitag Nachmittag war. Und da sah ich schon am ersten Platz Marko einen Jahreskartenfischer sitzen, aber der zweite und wohl beliebteste Angelplatz war wie durch ein Wunder frei.

Schnell im Laufschritt wurde mein Zeug am Platz gebracht und mit dem Aufbau meiner Sachen begonnen. Da Daniel erst in ca. 30 Minuten am See eintreffen sollte begab ich mich mit meiner Egger Bierdose zu Marko um mich etwas auszutauschen. Kaum hatte ich den Dosenboden meiner Bierquelle erreicht bog auch schon Daniel auf den Weg Richtung See ein. So nun waren wir bereit einen erfolgreichen Nachtansitz zu starten.

Und Daniel kam keine Minute zu für, den Ihm folgte schon ein weiterer Tageskartenfischer, der jetzt Aufgrund des Platzangebotes die kleine Bucht neben uns befischen wollte. Najo was wollte ich? Es war Freitag und die Lacke war jetzt mit 10 Anglern vollgestopft. Aber uns konnte das egal sein den von unserem Platz hatten wir die anderen nicht im Blickfeld und hatten eigentlich unsere Ruhe. Die Fischfläche wurde durch unsere Nachbarn schon auf einen schmalen Bereich begrenzt aber schien trotzdem viel versprechend zu sein. Ich entschloss mich die rechte Region unseres Arial zu befischen so blieb für Daniel zumindest ein Hotspot übrig der im hoffentlich Fisch bringen sollte. Mein Bereich wurde durch eine Stabboje von Marko begrenzt und so entschloss ich mich ca. 15-20 Meter links und dahinter zu fischen.



Die zweite Rute wurde Ufernah mit dem Ferrari von Polsi abgelegt.
Ein Abendteuer für sich kann ich euch nur sagen. Meine Körpermasse und das Boot passen irgendwie nicht zusammen. Ok ich habe das ganze Unfallfrei nur mit etwas Knieschmerzen überstanden und somit warten wir nur noch auf das Anlaufen der Ruten.






Da tauchte auch schon Frank auf um ein wenig mit uns zu quatschen. Was soll ich sagen dieser Deutsche bringt mir immer Fisch. Prompt lief meine Rute in der nähe der Boje ab. Nach ca. 10 Minuten konnte ich den ersten Schuppi in die Linse des Fotostudios Polsinger drücken. Glücklich und unter dem Gelächter von Daniel und Frank machte ich mich mit dem Ferrari wieder auf den Weg.



Wieder teilweise nass, da diese bessere Schwimmweste nichts für meine Gewichtklasse gebaut ist, widmende ich mich am Land wieder meinem Gerstensaft. Wie immer war es interessant mit Frank und Daniel über die Szene zu sprechen und unseren Gedanken zu den Thema Karpfenfischen freien Lauf zu lassen. Die Zeit verflog wieder mal nur so, da plötzlich melde sich wieder mein Delkim.

Ok Fisch hängt, aber ein rucken in der Schnur verrät mir, dass er sich nicht allein auf dem Weg zu mir gemacht hat. Meine schlimmsten Befürchtungen hatten sich bewahrheitet, mit jedem Zug an meiner Schnur bewegte sich die Stabboje. Scheiße anscheinend hatte ich mich zwischen Blei und Stab verfangen. Hilft ja nix, unter dem Gelächter der beiden Haubentaucher stieg ich wieder in den Ferrari und ab zur Boje. Bei der fahrt zu Boje konnte ich noch den Fisch schlagen spüren so das meine Stimmung wieder etwas rosiger wurde.
Die Schnur in die Hand genommen und versucht sie von der Boje zu lösen, leider keine Change. Also unter schwersten Gewissensbissen hob ich die Boje aus dem Wasser um das übel an der Wurzel zu packen. Dieser Versuch kostete der Boje leider das leben aber der Fisch war wieder frei. Hin und her gerissen da ich einerseits froh war das der Fisch wieder frei war und jetzt sein Glück in der Flucht versuchte andererseits die Gewissheit gerade eine fremde Boje gekillt zu haben. Aber mir blieb nicht viel Zeit um mich die Sache durch den Kopf gehen zu lassen, da der Fisch auf Markos Schnüre zu schwamm.

Jetzt hatte ich schon seine Boje abgeräumt über das er sicher nicht Glücklich war und jetzt noch die Schnüre aufsammeln? Nein nicht mit mir mein Freund. Ich versuchte alles was in meiner Macht stand um den Fisch zu bändigen, und es gelang mir unter größter Anstrengung den Fisch Richtung unsers Platzes zu Lotzen. Aber ans aufgeben dachte er noch lange nicht.

So mittlerweile Drille ich schon eine gefühlte Ewigkeit und konnte den Fisch noch nicht an die Oberfläche pumpen. Plötzlich durchbricht seien Flanke diejenige, WAHHHHHH. Einer meiner absoluten Zielfische ist das. Jetzt vollkommen aufgelöst und nervös das ich keinen Kescher an Board hatte sondern nur meinen Wiegesack, konzentrierte ich mich jetzt nur noch voll den Fisch zu landen. Aber auf meiner Behelfmäßigen Schwimmplattform die mich mittlerweile fast komplett Nass gemacht hatte konnte ich wenig bis keinen Druck auf den Fisch ausüben. Immer wieder zog er zum Grund und ich versuchte mit aller mühe in wieder Hochzupumpen. In der Zwischenzeit unterhielten sich Frank und Daniel die ca. 30 Meter von mir entfernt haben über Haken und Hakentypen was nun besser oder schlechter sein sollte.

Nein die haben Sorgen dachte ich mir und versuchte mich wieder voll zu konzentrieren. Immer wieder war der Fisch an der Oberfläche und versuchte dann gleich wieder unter das Boot zu kommen. Aber dank meine 9ft Exicator keine Change für den Jungen. Und endlich legte er sich zur Seite und ich konnte in die Maschen des Wiegsackes gleiten lassen.

Es wäre eigentlich ein Freudenschrei notwendig gewesen, aber da so viele Leute am Gewässer waren biss ich mir auf die Zunge. Am Land angekommen konnte mir einer nur noch das lächelnd aus dem Gesicht prügeln alles andere wäre sinnlos gewesen. Aber noch viel schöner war wie sich die anderen beiden mit mir über den Fisch freuten. .
Ein erhebendes Gefühl das leider in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Mittlerweile waren wir schon zu viert da zwei weitere Jahreskartenfischer sich am Platz eingefunden hatten. Na dem Termin im Fotostudio beschloss ich für heute meine Rute heraußen zu lassen und den Fisch anständig mit meinen Freunden zu feiern, dass wir anschließend auch noch zelebrierten.


Da ich heute sogar auf meine Liege verzichte hatte und auf meinem Sessel schlafen wollte wurde die Nacht auf 2 Stunden Schlaf reduziert. Überdies war es auch bitter kalt geworden und so verzog ich mich so gegen 4 Uhr ins Auto. Da aber dies auch keine Besserung brachte blieb ich beinahe schlaflos. Ok heute hatte ich auf Liege Schlafsack oder weiteres verzichtet und das musste ich mit einer schlaflosen Nacht bezahlen. Gegen halb sechs machte ich eine ca. 3 Kilometer langen Spaziergang um wieder meinen Körper aus dem Kälteschock zu befreien. Wieder am Platz angekommen, war Daniel auch schon auf. Er hatte in der Nacht einige Fische überlisten können aber es waren eher die kleineren dieses Gewässers.



Trotzdem voll zufrieden beschlossen wir einen Kaffee zu schlürfen. Also machte ich mir auf zum Auto um eine Wasserfalsche zu holen und als ich zurückkam stand Daniel auch schon wieder mit krummer Rute da. Einfach geil. Im drill scherzten wir, dass dies jetzt ein ganz dicker sein musste, aber als er die Wasseroberfläche durchbrach war es Gewissheit, Daniel hatte einen der größten Fische des Gewassers vor seinen Füßen im Kescher liegen. Alter Schalter besser kann es nicht kommen denkste,schon pfiff Daniels zweite Rute ab. Es stellte sich als fast 15 Kilogramm schwerer Amur heraus. Unglaublich die Session ich werde sie nie vergessen…


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