Urlaub bei mir bedeutet aber derzeit
min. einmal am Tag Zuhause aufzutauchen um meine vier Fellkneudl zu versorgen.
Also, genug Zeit für mich um mich meine zwei zum Teil neuen Hausgewässern zu
widmen.
Gestartet wurde auf der für mich neuen Schottergrube die für
ihre guten Fische bekannt ist. Um es kurz zu machen, 5 Nächte waren geplant,
aber die Session wurde nach vier Tagen ohne Drucker abgebrochen. Nein nein die
Fische waren schon aktiv aber nicht in meinem Bereich des Sees der mir zur
Verfügung statt. Aber am Einsatz konnte es nicht liegen, den trotz 16Grad
Wassertemperatur wurden Tauschbrille und Flossen umgeschnallt und dem Gewässer
vielleicht das eine oder andere Geheimnis zu entlocken. Aber wie gesagt
vergebens, trotzdem wird mit dieser Einsatz positiv in Erinnerung bleiben, denn
nicht nur das mich meine Schwester mit Ihrem zukünftigen Gatten + Familie an
meinen Geburtstag am Wasser besuchten nein auch durfte ich einige neue sehr
nette Mitstreiter kennen lernen die mit mir das Gewässer die nächste Zeit
teilen werden.
Beim zweiten Einsatz wurde der Focus auf mein zweites
Hauswasser gelenkt an den ich ja schon über eine Saison Erfahrung verfügte und
eben aus diesem Grund bezifferte ich meine Chancen umgleich höher. Und diesmal
sollte ich nicht allein ans Wasser gehen, nein ich wurde von meinem Kärntner
Angelkollegen Daniel begleitet.
Die folgenden vier Tage beziehungsweise Nächte als Urlaub zu
bezeichnen wäre schon etwas weit hergeholt gewesen. Am Tag quälten mich die
Bortfotzen ( Welse) und nächtens rauschten die Karpfen über unsere
Futterplätze. An Schlaf war kaum zu denken den alle drei Stunden hieß es
entweder Fisch drillen oder den Ablichtpart zu übernehmen. Bei dieser Arbeit
ergänzten Daniel und ich uns aber wie ein altes Ehepaar das über Jahrzehnte
zusammengespielt schien. Unserem Erfolg bestimmt auch zugrundeliegend war das
wir, die Fische exakt nach ihrem Liebeswerben unsere Aufbaunahrung vorlegen
konnten. Teilweise wie im Rausch vielen diese über den reich gedeckten Tisch her.
Beim Fotografieren mussten wir dann teilweise genau schaun welche Seite des
Fisches wir ablichteten da diese durch ihr Liebesspiel schon etwas mitgenommen
mutierten.Aber alles in allem waren dies zwar zwei ganz unterschiedliche Wochen am Wasser jede auf ihre Rat reizvoll und spannend. Jetzt steht nochmals ein Abstecher zum Hausgewässer Nummer eins bevor, schauen ob dieses mir diesmal auch die kalte Schulter präsentiert.
















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