März2020

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Bild des Monats: März

Dienstag, 6. Dezember 2011

Jahresrückblick Part I Frühjahr 01-03/11

Eigentlich sollte 2011 auf keinen Fall wie 2010 werden. Fischtechnisch gesehen. Da ich 2010 mich wieder mal versuchte mit dem weiblichen Geschlecht mehr Zeit zu verbringen, kam ich nur auf eine sehr begrenzte Einsatzzeit am Wasser. Aber was mir in diesem Jahr nicht gerade unrecht kam. Ich genoss die Zeit der Zweisamkeit und es bot mir eine schöne Abwechslung da ich doch schon ein wenig Fischertechnisch ausgebrannt war durch die letzten Jahre.

Genug der Vorgeschichte!

2011, Bin wieder Solo und das Feuer für die Fischerei brennt stärker als je zuvor.


Die Ziele für 2011 waren klar definiert. Ich wollte die wieder gewonnen Freude an unserem wunderschönen Hobby nutzen um wieder den einen oder anderen Fisch zu überlisten. Um meine Ziele zu erreichen wurde mein Focus 2011 wieder auf meine Hauslacke die Inke gerichtet. Ich kannte den See wie meine Westentasche da ich bis auf das Vorjahr vier Jahre in folge die Jahreskarte hier hatte. Ich war mir sicher das mir auf diesem See keiner was vormachen könnte und so waren die Ziele hoch gesteckt. In den letzten Jahren konnte ich schon immer Fische fangen, die knapp an der 20 Kilogramm Marke schrammten und jetzt sollte der eine oder andere Fisch diese Marke überschritten haben.


Schauerliche Märchen von mehr als 20 Fischen über der 20 Kilogramm Marke zierten einige Homepages im Netz und führten leider dazu das der See schon seit Jahren immer mehr als reichlich Besuch aus ganz Österreich anzog. Angeblich wurden Fische mit über 24 Kilogramm und mehr gefangen, aber als ich die Fangfotos mit meinen Archivaufnahmen zuhause verglich musste ich mal wieder leider feststellen, das nahezu keiner das Nettogewicht eines Fisches richtig bestimmen könnte oder war in der Lacke soviel Potential, das die Fische pro Jahr 5 oder mehr Kilogramm zunehmen konnten.

Mein erster Verdacht sollte sich über das Jahr bestätigen, aber dazu später noch mehr. Für mich selbst war es schön wieder an dieses Gewässer zurückzukehren und zwar ohne den ganzen Stress mich zuvor um eine Karte zu kümmern oder sonstiges.


Einfach den fünfminütigen Autoweg auf mich genommen und schon konnte es losgehen.

Der Winter dauerte eine Ewigkeit und so konnte mein Saison erst Ende Februar starten. Die ersten Versuche des Jahres bei teils noch Eisbedeckten Gewässer brachten wie gedacht keinen Erfolg. Obwohl ich die Fische lokalisieren könnte und alles versuchte um sie zu überreden mal einen Landgang zu wagen, weigerten sie sich.


So dauerte es weitere drei Wochen bis ich den ersten Fischtechnischen Erfolg verbuchen könnte. Aber wie!!!
Mein meinem Kumpel Patrick konnte ich in dieser erfolgreichen Zusammenkunft gleich einige wunderschöne Fische fangen. Patrick konnte auch den ersten Fisch über 20 Kilogramm fangen den ich live an diesem Gewässer begutachten durfte. Auch ich könnte einige Tage später einen Fisch fangen der in diese Gewichtskategorie fallen sollte.


Sollte ich mich geirrt haben, was die Voraussagen auf diversen Internet Seiten prophezeiten? Nein es sollte ein glücklicher Zufall sein redete mir ein. Der restliche Monat sollte mir Fisch um Fisch bringen und da ich nahezu fast jeden Tag am Wasser verbrachte zeigten sich einige gewichtige und alte Bekannte vor meiner Linse um Bildtechnisch festgehalten zu werden.


 Besser konnte ich in das Frühjahr nicht starten, alle meine Hoffnung wurden mehr als übertroffen und das wichtigste das Feuer in mir brannte wieder Lichterloh.     

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