März2020

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Bild des Monats: März

Dienstag, 26. April 2011

Laichzeit oder Beißzeit

... heute ist Ostermontag also Feiertag.

Lange Wochenenden bedeuten meistens nix gutes um eine ungestörte Zeit am Wasser zu verbringen. Und da dieser Feiertag wie es sein Name schon erklärt auf einen Montag fällt wurde mein freier Montag an dem ich normalerweise allein am Wasser sitze schon im Vorfeld aus meinem Kopf gestrichen.

Also lieber gemeinsam als einsam war angesagt.


Es war schon alles eingefädelt, sodass ich diesmal bestimmt nicht alleine am Wasser sitzen sollte, machte ich es mir so angenehm wie möglich indem ich mit zwei Angel Freunden ein Date am Wasser vereinbarte.

Daniel der sich den Weg von Kärnten antat um einen Tag hier am See zu verbringen und Stefan mit dem ich schon vor einer Woche mich auf diesen Termin festgelegt hatte.

So am See angekommen, plauschte ich gleich mal mit zwei Bekannten die auch am See fischten.

Sie waren schon einige Tage hier und hatten schon ein paar Fische überlisten können. Da kamen mir auf einmal zwei Autos mit WU Kennzeichen entgegen die gerade ihr Zeug an den Stellen ausgeladen hatten die ich heute befischen wollte. Najo was kann man machen, Platzreservierung gibt’s zum Glück am See keine und zwei Plätze sollten für uns drei schon reichen.

So Zeugausladen und mal an den Platz damit.

Mit freute musste ich feststellen das die zwei Niederösterreicher sich zuzweit auf einen Platz begeben hatten und somit uns genug Platz für das ausbringen der Montage bleiben sollte.

Und da tauchte auch schon Stefan mit seinem Freund Heinrich und in Begleitung seines Opas auf. Mit Opas und Heinrichs Hilfe war der Tagesansitz gleich mal hergestellt und in der Zwischenzeit hatte sich auch schon Daniel zu uns gesellt und schlug seine Zelte auf meinem Fischplatz auf.

So nun war alles zum auslegen bereit und ich machte mich mit Stefans Ruten auf dem Weg.

Die drei Ruten waren platziert und schon ging es weiter zu unseren vier Steckerln da wir beide nur mit jeweils zwei Ruten unser Glück versuchten.



Als wir bereit waren die Ruten auszulegen stand auf einmal Stefan schon mit krummer Rute da. Nach einem schönen Drill durfte Heinrich ( ich habe leider kein Foto ) einen schönen Schuppi ablichten.

Na das kann ja heute noch was werden dachten wir und freuten uns über den Fisch und auf die noch folgen sollten. „Dachten wir“



So mittlerweile ist es Nachmittag und seit unserem ersten Erfolg kein weiterer Biss am gesamten See. Hatten die Fische schon zu laichen begonnen?
Denn laut Daniel hatten sie in teilen von Kärnten schon damit begonnen für kräftigen Nachwuchs zu sorgen.

Da sahen wir Heinrich der auf Stefan seine Ruten kurz aufpasst da er was aus dem Auto holte dastehen und anscheinend gegen das Seeungeheuer zu fighten.

Es stellte sich dann als eine schöne Schleie heraus. Aber das sollte es dann auch schon gewesen sein für diesen Tag.


Gegen Abend zog dann auch noch ein Gewitter auf und Stefan samt Opa und Heinrich machten sich auf dem Heimweg. Daniel und ich die noch keinen Pieps bis dahin vernommen hatten harrten hart unter einem Schirm am Waldboden aus. Aber vergeblich....



... so hatte die Laichzeit wirklich schon begonnen. Ich konnte es mir eigentlich nicht vorstellen, da ich mich ja vor einer Woche kaum vor Bissen wehren könnte.

Also heute erneuter Versuch.

Wieder an die gleiche Stelle wie gestern um das Glück herauszufordern.

Die gleichen Stellen angefahren die Daniel und ich gestern schon mit Futter versorgt hatten und nur noch 2 Hände voll dazugefüttert.



Es hatte deutlich zur Vorwoche abgekühlt und ich hoffe darauf dass die Fische ein wenig auf ihre Laichvorbereitungen vergessen würden und sich eher auf meine Köder konzentrieren würden. Lange sah es nicht danach aus aber dann könnte ich eine sehr schöne Schleie überlisten.





Aber eigentlich wollte ich ja einen Karpfen und mittlerweile ist es 20 Uhr. Also zusammenpacken und akzeptieren das Laichzeit ist.

So die Funke wird ausgeschalten und die erste Rute hereingekurbelt.

Komisch ich höre eine Bremse gehen aber die Rute die ich grad einkurble ist zu.

Hmm was ist das...

Die lange Leitung löst sich nachdem das Seeungeheuer fast meine Rute vom Rod Pod ins Wasser befördert hat. So jetzt checkt es auch mal der Joe das es ein Biss sein könnte und stemmt sich mit allem was er hat dagegen.

Das ist da Ergebnis ein super Laichkracher!!!



Ich danke Daniel, Heinrich, Stefan und dessen Opa für den vergnüglichen informativen und Kulinarischen Tag.


Anbei möchte ich Euch noch eine Freude machen und Euch den Blog von Daniel ans Herz legen! Echt lesenswert!

http://fishing-addict.blogspot.com/

lg euer Joe

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