März2020

März2020
Bild des Monats: März

Montag, 4. April 2011

Manche bekommen nie genug!

… hmm, gehöre ich etwa da auch dazu?
Ja, was das fischen angeht schon.

Bin halt ein Genuss Mensch und alles war mir gut tut genieße ich in vollen Zügen und so oft ich kann.

Es ist zwar ein drittel des Jahres 2011 schon weg, aber das fischen ist erst seit ca. 4 Wochen bei uns möglich und in dieser Zeit habe ich von 25 Tage am Wasser zugebracht.




Also fast jede freie Minute sozusagen. Begünstigt werde ich dadurch, dass mein Hausgewässer nur ca. 5 Minuten per Auto von mir zu erreichen ist und dass ich dank meines sehr toleranten Chefs mir meine Arbeitszeit sehr gut einteilen kann!

Überdies wie ja alle wissen die mich kennen, bin ich ein großer Freund von Kurzansitzen die ca. 3 – 9 Stunden dauern können. Da meine Hauslacke ein guten Bestand an Karpfen aufweißt und ich schon mein 4 Jahr jetzt dort fische also mich ein wenig dort auskenne, ist die Pfütze für diese Vorliebe von mir einfach perfekt!






Ja glück muss man halt haben, also mit diesem Umstand bin ich mehr als zufrieden obwohl ich oft böse Worte über mich höre „ Der Joe fischt immer am Puff usw. „ aber was mich noch früher in  irgendeiner weise negativ berührt hat ist mir mittlerweile vollkommen wurscht.
Da bei vielen Leuten es einfach nur der Neid ist.
Aber ok was soll es, jeder sollte dort fischen wo er möchte und die anderen sollten das tolerieren oder auch nicht wie gesagt ärgert Euch nicht falls ihr auch solche Erfahrungen gemacht habt.



Aber jetzt mal weiter zu eigentlichen Story…

14 Tagen sind ca. schon wieder vergangen seitdem ich meinen letzten News Blog erstellt habe, und in dieser Zeit ist wieder einiges Passiert! Einige Fische und Schnappschüsse konnten bildlich festgehalten werden.











Ich genieße die Ruhe.

Eine ganze Lacke für mich alleine, einfach Traumhaft!

Aber es ist kein Traum, es ist wieder mal Montag an einen wunderschönen Frühlingstag und anscheinend müssen alle Arbeiten.
Aber ich ja nicht, den Montag hab ich zum großen Glück immer frei und das ist beim Fischen echt Goldes wert.

Da ich ja auch derzeit eher auf Kurzsessions- stehe, bin ich wieder einmal mit minimal Tackle losgezogen, das heißt 2 Ruten ( obwohl 3 erlaubt sind ), zwei Banksticks einen Kescher, meinen spezial Korb mit Tacklebox + Trinken und meine Abhakmatte.

Also mit einmal gehen, alles am Platz zu haben. Also zurück zu den Wurzeln und weg vom Tackle Wahn sozusagen.

Ok alles in Windeseile aufgebaut und die Ruten zum auslegen vorbereitet.


Nebenbei konnte ich schon einige Fische ausmachen die anscheinend auch diesen wunderschönen Frühlingstag genießen wollten.

Also nix wie hinaus zu unseren gelben Freunden.

Allein das Auslegen mit kurzen Leiberl war schon mehr als eine Belohnung nach dem mehr als harten Winter bei uns für mich. Endlich wieder T- Shirt Wetter dachte ich mir und was kann man mehr verlangen frage ich Euch.

So die Ruten sind platziert und ich widme mich wieder meiner Fachliteratur um eventuell einmal wie ein Karpfen denken zu können, aber wenn dies so schwer ist wie die Frauen zu verstehen dann sehe ich schwarz ;-)

Najo wenigstens hat meine Beobachtungsgabe nicht im stich gelassen und ich stehe mitten im ersten Drill des Tages.

Ein schöner Schuppi gleitet ins Keschernetz, schnelles Foto und dann zurück ins Wasserl.


So mittlerweile ist es schon 17 Uhr und ich denke gerade ans zusammenpacken da ja noch einige Arbeit auf mich wartet und es bisher nach dem Schuppi ruhig geblieben ist.

Bin grad dabei meine Tacklebox einzuräumen da meldet sich der englische Delkim Sir zu Wort. Wie immer spricht er so schnell und undeutlich das ich ihn unterbrache indem ich dem Fisch zum Drill herausfordere.

So mittlerweile sind gute 10 Minuten vergangen und der nächste schöne Schuppi wäre bereit für den Kescher, da schreit schon wieder unser Sir aus England!

Das kann jetzt aber nicht wahr sein oder?!

Doppeldrill „YES“

Hmm was machen ich bin ja ganz allein am Wasser von Hilfe weit und breit keine Spur.
Ok die Rute mit dem Fisch der ja fast schon im Kescher war wurde zwischen die Beine genommen und die Bremse noch etwas weiter aufgedreht damit durfte der Fisch nochmals ein wenig Schnur nehmen. Der zweite wurde so schnell als möglich versucht von den Hindernissen wegzubringen aber leider ohne Erfolg.
Der Fisch steckt fest. Also bleibt mir nix anderes über, Bremse auf und Rute wieder ablegen um die Montage später zu bergen.

Ärgerlich aber was soll es, da ist ja noch ein zweiter Fisch der auf mich wartet und den habe ich ja schon gesehen und das ist kein schlechter.
Also wieder die Ruten aus ihrer Fußumklammerung befreit und der Drill konnte weitergehen. Der Fisch schien wieder munter geworden zu sein und werte sich nach Leibeskräften aber nach weitern 10 Minuten wurde auch er abgelichtet.

So meinen Freunde wieder zurückgesetzt, die Rute auch gleich eingepackt, jetzt nur noch die Hänger Rute holen und dann ab nach Hause.
So ab ins Boot und immer der Schnur folgen, leider zeigte sie genau auf eine Stelle an der ein großer Baum im Wasser liegt und somit konnte ich nur noch meine Montage einsammeln dachte ich.

So beim Baum angekommen, löste ich die Schnur und bemerkte das mein Leadcore weit und breit nicht zu sehen war. Hmm komisch, aber die Schnur hängt immer noch. Aber jetzt ca. 30 Meter weiter und noch einige Meter weiter sehe ich gewaltige Blasen vom Seegrund an die Oberfläche aufsteigen. Der Fisch wird wohl noch nicht immer am meinem Haken verweilen?

So die Stunde der Wahrheit hat begonnen, der zweite Hänger wurde gelöst und auf einmal stand ich wieder voll im Drill mit einem Fisch.
Spätestens jetzt war ich froh des der Kescher noch immer im Boot lag und ich ihn noch nicht eingepackt hatte!
Aber was ist jetzt los, der Fisch steht stur am Grund und lässt sich kaum bewegen. Ein Wels ? Nein kann nicht sein, meines Wissens gibt es hier keine. Hat der Fisch etwa Holz aufgesammelt und jetzt arbeitet er mit diesem Zusatzgewicht gegen mich?!

Ok das Material steht unter voller Belastung und der Fisch hat sich zwar leicht vom Grund gelöst aber versucht immer mir das Leben mit Fluchten unter das Boot schwer zu machen, aber nicht mit mir und meinen 9ft Bootsruten Kollege!

Mittlerweile sind schon ca. 30 Minuten seit meinem Ablegen vergangen und ich konnte den Fisch zwar schon vom Grund lösen aber noch nicht an die Oberfläche bringe. Da plötzlich durchbricht eine gewaltige Flanke die Wasseroberfläche. Das Herz schlägt mir bis zum Hals und ich bekomme fast keine Luft. Ein Hammerfisch. Wahnsinn. Mir fehlen die Worte.
So jetzt bloß keinen Fehler machen, die Bremse nochmals gelockert und den Fisch hoffentlich sicher in den Kescher zu bekommen. Und nach weitern fünf bis zehn Schweißtreibenden Minuten erhalte ein lauter Freude Schrei über den See…



( Die anderen Fische die ich fangen durfte will ich Euch nicht vorenthalten )

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen