Ich befinde mich wieder mal am Hauswasser. Mit dabei ist Patrick alias Obstler der schon seit zwei Tagen hier hockt und mein Kumpel Jürgen der auch mal sein Glück hier versuchen möchte.
Sonntag 18 Uhr, Jürgen und ich bauen unsere Liegen auf, um ein Rückzugsgebiet für die Nacht zu haben, auf ein Zelt wurde wie immer verzichtet.
Rigs werden gebunden und bei einem Bier das von Obsti gesponserte wurde, wurde über dies und jenes gesprochen. Die Waffen waren bereit, aber wurden noch nicht ausgelegt da Jürgen's Karte erst ab 24 Uhr Gültigkeit erlöangte. So beschloss ich mal meine Ruten ins Wasser zu bringen und die Plätze für Jürgen vorzubereiten. Jetzt hieß es warten bis zu Geisterstunde. Die Zeit verflog aber wie im Flug da wir uns einiges zu erzählen hatten und es genossen unter dem Sternenhimmel zu liegen.
Es ist soweit, Jürgens zwei Ruten wandern auf Ihren Platz und wurden mit Futter versorgt. Jetzt lag es nur noch an unseren gelben Freunden diese zu finden, und sie ließen sich nicht lang bitten da meldetet sich der Pelzer Pieper mit seinem nervigen dreifach Ton. Aber was war den das?! Ein Spiegler der für sein Körpervolumen viel zu große Flossen hatte. Ein Mutantenfisch sozusagen. Hmm der See ist immer für eine Überraschung gut. Die Restliche Nacht wurden noch 2 Fische gefangen, wobei jeder Mal mit seinen Ruten Drillen durfte.
Der Morgen war angebrochen und keine Rute im Wasser da wir eine neue Taktik verfolgen wollten. Jeder 2 Stecken, neue Plätze und wenig Futter. Nach einen ausgiebigen Frühstück, machen wir uns mit unseren Ruten auf die Reise. An diesen Plätzen schienen sich die Fische zu stapeln. Brutal diese Fischaktivität, das Wasser kochte förmlich.
Was jetzt geschah war sagenhaft, wir konnten von 08 Uhr morgens bis um 16 Uhr über 10 Fische fangen. Bei diesen Fischen waren einige richtige Kracher dabei und unter anderem Patricks neuer PB! Dieser Fisch war allerdings gemeinschafts- Arbeit. Denn Patrick brachte die Montage auf den Platz, Jürgen drillte den Fisch da Patrick ebenfalls im Drill stand und ich durfte den Fisch noch Keschern.
Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da letzte Woche einer 5er Gruppe am See eine ganze Woche angelte und es bis zum vorletzten Tag nicht auf 10 Fische gebracht hatte. Um 16 Uhr beschlossen wir völlig erschöpft aber glücklich den Heimweg anzutreten.
lg joe







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