Unwetterwahrung, eine mächtige Kaltfront mit einem Temperatur Sturz von 20 Grad wird ausgegeben.
Uns doch wurscht, dachten mein Kumpel Marco und Ich. Ehrlich gesagt, wenn ich Marco diese Session nicht versprochen hätte und die Karte nicht schon gelöst hätte, wäre ich auch bestimmt Zuhause geblieben!
Na ja, wir hocken am See und bestaunen unseren extrem mickrigen Vorrat am Spezialköder. Da dürfen nicht allzu viele Fische beißen, scherzen wir noch. Da ich Marko ja seit unserem legendären Deutschlandtrip ins Frankenthal nicht mehr gesehen hatte ( bis auch einen Kurzbesuch beim Fischerstammtisch ) wurden die wichtigsten News ausgetauscht!
Zur Geisterstunde wanderten dann unsere Ruten an ihren Bestimmungsort. Zur unserer großen Überraschung war das Wetter stabil und nicht all zu viel wies auf ein Unwetter hin. Diese Metrolügen hatten wohl wieder mal den Finger zu früh am Panikknopf, ist ja nichts Neues.
Da wir beide morgen in der Früh schon wieder raus mussten legten wir uns schlafen. Gemütlich knotzend ich in meiner Wide Boy, da plötzlich hörte ich auf einmal Marco rufen „ Fisch – Fisch“ Schnurstracks stand ich kescherbereit neben ihm. Ein wunderschöner Spiegler sollte unser Lohn für die nächtliche Störung sein. Schnell abgelichtet und zurückgesetzt und ich lag schon wieder auf meiner Liege.
So gegen 04 Uhr für brach dann das Unwetter über uns herein. Ach du Scheiße, zu früh gefreut – und mit dem Wetterumschwung kamen auch die Fische. Marko konnte noch 3 weitere kleinere Karpfen und einen Amur überlisten, die aber aufgrund der Widrigkeiten ohne Foto schnell wieder zurück durften. Wah, alles nass und kalt, fürchterlich, wäre ich doch jetzt zuhause im warmen Bett aber nein… ;-)
In der Früh - es regnete immer noch und die Temperatur war auf ca. 10 Grad gefallen - erwischte Marko noch einen Amur und das war es dann.
Ich sollte ohne Run meinen Heimweg antreten müssen, aber eins lasst euch gesagt sein, „ Ich komme wieder“!
Danke Marco für die nette Session


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