Auf Licht folgt Schatten
Die Stimmung ist am Nullpunkt. Das Tackle ist klatsch nass und die Temperaturen sind unterm Hund. Zudem ist die Hauslacke pumpvoll mit 8 Anglern. Zum Kotzen. Ich beschließe meine Angelsachen gar nicht aufzubauen sondern im Auto zu lassen. Für Frank versuche ich noch das Beste aus der Situation herauszuholen und setze ihn zu einem Jahrskartenfischer auf den Platz. Sollte ihm auch nicht viel bringen wie sich herausstellen sollte. (Er konnte die nächsten 2 Tage keine Fischaktion vorweisen). Am Donnerstag verlegte ich mich darauf Partikel abzukochen und zwischendurch wieder am See vorbeizuschauen. Untypisch für diese Jahreszeit, es kamen fast keine Fische für einen kurzen Fototermin an Land. Fische blieben Mangelware.
Freitag: Heute war Korki „der noch einen Gutschein einzulösen hatte“ und Make noch angesagt. Wie mit Korki üblich tranken wir am Parkplatz ein paar Bierchen bis wir steif waren wie Sibirische Erde. (Spruch habe ich vom Werner J ). Nein so schlimm war es nicht, aber wir genossen das Leben und den sonnigen Tag. Ich half Korki seinen Trolly zu beladen und sein Zeug ans hintere Ende des Sees zu schaffen. Make kam erst gegen Mittag und so beluden wie den Trolly nochmals und machten uns auf den Weg. Schnell legten wir noch die Ruten ab und schon war ich wieder auf dem Heimweg um heute die Nacht im wollig warmen Heim zu verbringen. Korki konnte in der Nacht noch einen Fisch laden der leider der einzige bleiben sollte und Make stand am Ende leider komplett mit leeren Händen da.
Samstag: Die Katzen sind versorgt und ich mache mich auf zum See um meinen Genossen Gesellschaft zu leisten. Da heute 2 Fischer abgereist sind, habe ich mein Angelzeug dabei und habe vor, bis morgen mein Glück bei Korki und Make am hinteren Teil des Sees zu versuchen. Hätte ich mir echt sparen können. Kein einziger Fisch verirrte sich in unseren Seeteil, aber auch der restliche See konnte nur einen Fisch in diesen 24 Stunden aus dem See zaubern.
Sonntag: Mittag: Korki und Make fahren grad vom Parkplatz von Richtung Heimat und die restlichen Fischer sind entweder schon weg oder sind am fertig werden ihr Zeug ins Auto zu verfrachten. Endlich kann ich mit Frank so zusammenfischen wie es ab Freitag geplant war! 15 Uhr, die Ruten wurden ausgelegt und wir sind dabei einen Kaffee zu trinken da meldet sich schon die erste Rute.
Der JOE Effekt hat wieder zugeschlagen! Keine 30 Minuten hat es gedauert vom ablegen der Rute bis zum jetzigen Run. Geil, Frank nahm den Fisch auf und konnte einen kleinen Schuppi verhaften. Der jetzt glaubte dass wir voll durchstarten würden, sollte herb enttäuscht werden. Bis Dienstagmorgen konnten wir zwar noch 4 weitere Fische vor die Linse bitten aber ein dicker blieb aus. Das einzige positive war, wir hatten im gleichen Zeitraum mehr Karpfen gefangen, als alle anderen am See. Das war aber ein sehr schwacher Trost für eine Session die eigentlich zum abhackln war und von der ich mir persönlich viel mehr erwartet habe.
Ich danke trotzdem nochmals Frank für die tolle Session der es immer wieder verstand mich trotz massiven Tiefschlägen immer wieder aufzubauen.





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