So das Lied eines alten bekannten deutschen Liedermachers.
Nach diesem Motto suchte ich gestern ebenfalls noch mal mein Hauswasserl auf. Ich bin zwar gerade heute erst um ca. 9 Uhr vormittags von dort gekommen, aber jetzt habe ich gerade mit Polsi telefoniert und er hat mir erzählt, dass er ebenfalls heute sein Glück versuchen möchte. Da dachte ich mir - das Fernsehprogramm ist heute bescheiden - dass ich mich auch noch mal bis ca. 21 Uhr auf zum Fischen aufmachen könnte.
Das ganze Vorhaben wurde natürlich unterstützt durch Chris, der mich ja heute auf meinem Platz abgelöst hatte. Von ihm konnte ich sein Boot mit E Murl ausleihen und so waren die Montagen schnell auf den Platz gebracht.
Und das ganze keine Minute zu früh, denn wie ich die Swinger einhänge öffnen sich auf einmal wieder die feuchten Tore zum Himmel. Um Gottes Willen musste das jetzt sein. Samt Funkbox flüchte ich unter das Schirmzelt von Chris, das aber nach ca. 10 Minuten eher einer finnischen Sauna glich.
Also beschließe ich da der Regen etwas angelassen hat, lieber im Regen zu warten und von außen und nicht von innen nass zu werden. Da meldetet sich meine Funkbox, aber nur mit einem Tüter. Wird wohl der Regen sein, und bei einem Tüter kann nicht alles passieren.
Der heftige Regen hat etwas nachgelassen und ich habe mir ein trockenes T-Shirt übergezogen und mache mich auf zu den Ruten. Voller Entsetzen musste ich feststellen, dass die Rute abgegangen war und der Fisch jetzt in einem Hindernis verschwunden ist. Schnell mit dem Schlaucherl von Chris in Richtung Fisch, aber dort konnte ich nur noch das Rig bergen.
Einen Versuch starte ich noch. Es war immerhin schon 19.30 Uhr, aber den einen Versuch wollte ich mir nicht nehmen lassen um meine neue Anaconda XXL Abhakmatte einzuweihen. So Montagen raus gebracht und mich durch den Schlamm zurückkämpfend um mein Rod Pod zu erreichen.
Dort angekommen hängte ich den ersten Swinger ein und gab dem Delkim seine Lebensenergie.
Jetzt ist die zweite Rute dran aktiviert zu werden. Swinger einhängen und vorsichtig auf etwas Spannung gehen. Aber immer wieder sackte der Swinger durch. Komisch ich hatte zwar einen Schnurbogen mit dem Boot hereingefahren aber keinen übermäßigen. Ich versuche wieder Spannung auf die Schnur zu bekommen, aber der Swinger sackt schon wieder durch. Aber was ist das jetzt? Er steigt wieder. Sofort die Rute aufgenommen und schon stand ich im Drill.
Ein schöner Spiegler war der erste Fisch, der die neue Matte einweihen durfte. Geile Sache, dass ich doch noch mal ausgerückt bin. Chris meinte dann anschließend sogar, dass ich den Fisch verdient habe da ich mich mit der Wathose durch den Gatsch Platz gekämpft habe.
Einziger Schass an der ganzen Sache war leider, dass ich beim Zurücksetzen des Fisches bemerkte, dass die Mäuse ein Loch in meine Wathose gefressen hatten und das muss halt nicht sein. So die zweite Rute wurde heraus gekurbelt und der Heimweg angetreten.
Wieder eine super Session trotz Kater!
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